§ 49 NNatG
Niedersächsisches Naturschutzgesetz (NNatG)
Landesrecht Niedersachsen

Siebenter Abschnitt – Ergänzende Vorschriften

Titel: Niedersächsisches Naturschutzgesetz (NNatG)
Normgeber: Niedersachsen
Amtliche Abkürzung: NNatG
Gliederungs-Nr.: 28100010000000
Normtyp: Gesetz

§ 49 NNatG – Enteignung   (1)

(1) Eine Enteignung ist zulässig, wenn sie erforderlich ist,

  1. 1.
    um Maßnahmen von Naturschutz und Landschaftspflege durchzuführen oder
  2. 2.
    um besonders geeignete Grundstücke, insbesondere die Ufer von Seen und Flüssen, für die Erholung der Allgemeinheit in Natur und Landschaft nutzbar zu machen.

(2) Die Enteignung ist zu Gunsten des Landes, einer anderen Körperschaft des öffentlichen Rechts oder eines nach § 60 anerkannten Vereins zulässig.

(3) Im Übrigen gilt das Niedersächsische Enteignungsgesetz.

(1) Red. Anm.:
Außer Kraft am 1. März 2010 durch Artikel 5 Absatz 2 Nummer 1 des Gesetzes vom 19. Februar 2010 (Nds. GVBl. S. 104). Zur weiteren Anwendung s. § 45 des Gesetzes vom 19. Februar 2010 (Nds. GVBl. S. 104).