§ 4 Nds. FischG
Niedersächsisches Fischereigesetz (Nds. FischG)
Landesrecht Niedersachsen
Titel: Niedersächsisches Fischereigesetz (Nds. FischG)
Normgeber: Niedersachsen

Amtliche Abkürzung: Nds. FischG
Referenz: 79300010000000

Abschnitt: Erster Teil – Das Fischereirecht → Abschnitt 1 – Das Fischereirecht in Binnengewässern
 

§ 4 Nds. FischG

(1) Ein selbstständiges Fischereirecht erlischt,

  1. 1.
    wenn es durch Rechtsgeschäft aufgehoben wird,
  2. 2.
    wenn es auf den Eigentümer des Gewässers übergeht,
  3. 3.
    wenn das Gewässer beseitigt oder in Rohre gefasst wird.

(2) Wird ein Gewässer beseitigt oder in Rohre gefasst, so erlischt ein selbstständiges Fischereirecht mit dem in der Planfeststellung oder Plangenehmigung (§ 127, 128 des Niedersächsischen Wassergesetzes) bestimmten Zeitpunkt, ist ein Zeitpunkt nicht bestimmt, mit dem Beginn des Ausbaues. Der Ausbauunternehmer ist verpflichtet, das Fischereirecht abzulösen; § 3 Abs. 2 und 3, § 4 und § 6 des Reallastengesetzes sind entsprechend anzuwenden.