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§ 50 HPVG
Hessisches Personalvertretungsgesetz (HPVG) 
Landesrecht Hessen

ERSTER TEIL – Personalvertretungen → Vierter Abschnitt – Stufenvertretungen und Gesamtpersonalrat

Titel: Hessisches Personalvertretungsgesetz (HPVG) 
Normgeber: Hessen
Amtliche Abkürzung: HPVG
Gliederungs-Nr.: 326-9
gilt ab: 01.10.2007
Normtyp: Gesetz
gilt bis: [keine Angabe]
Fundstelle: GVBl. I 1988 S. 103 vom 05.04.1988

§ 50 HPVG – Bezirkspersonalräte, Hauptpersonalräte

(1) Für den Geschäftsbereich mehrstufiger Verwaltungen und Gerichte werden bei den Behörden der Mittelstufe Bezirkspersonalräte, bei den obersten Dienstbehörden Hauptpersonalräte gebildet (Stufenvertretungen).

(2) 1Die Mitglieder des Bezirkspersonalrats werden von den zum Geschäftsbereich der Behörde der Mittelstufe, die Mitglieder des Hauptpersonalrats von den zum Geschäftsbereich der obersten Dienstbehörde gehörigen Beschäftigten gewählt. 2Soweit bei Behörden der Mittelstufe die Personalangelegenheiten der Beschäftigten zum Geschäftsbereich verschiedener oberster Landesbehörden gehören, sind diese Beschäftigten für den Hauptpersonalrat bei der jeweils zuständigen obersten Landesbehörde wahlberechtigt.

(3) 1Die Stufenvertretungen bestehen bei in der Regel

bis zu 1.000 Wahlberechtigten
im Geschäftsbereich aus 7 Mitgliedern,

1.001 bis 3.000 Wahlberechtigten
im Geschäftsbereich aus 9 Mitgliedern,

3.001 bis 5.000 Wahlberechtigten
im Geschäftsbereich aus 11 Mitgliedern,

5.001 bis 7.000 Wahlberechtigten
im Geschäftsbereich aus 13 Mitgliedern,

7.001 bis 10.000 Wahlberechtigten
im Geschäftsbereich aus 15 Mitgliedern,

10.001 und mehr Wahlberechtigten
im Geschäftsbereich aus 17 Mitgliedern.

2Für den Hauptpersonalrat beim Hessischen Minister für Wissenschaft und Kunst gilt § 12 Abs. 3 entsprechend.

(4) 1Die §§ 9 bis 11, § 13 Abs. 1 und 2, §§ 14 bis 18 und 20 bis 22 gelten entsprechend. 2Eine Personalversammlung zur Bestellung des Bezirks- oder Hauptwahlvorstandes findet nicht statt. 3An ihrer Stelle übt der Leiter der Dienststelle, bei der die Stufenvertretung zu errichten ist, im Benehmen mit den in der Dienststelle vertretenen Gewerkschaften die Befugnisse zur Bestellung des Wahlvorstandes nach § 17 Abs. 2, §§ 18 und 20 aus.

(5) 1Die Wahl der Stufenvertretungen soll möglichst gleichzeitig mit der der Personalräte erfolgen. 2In diesem Falle führen die bei den Dienststellen bestehenden Wahlvorstände die Wahl der Stufenvertretungen im Auftrag des Bezirks- oder Hauptwahlvorstandes durch. 3Andernfalls bestellen auf sein Ersuchen die Personalräte oder, wenn solche nicht bestehen, die Leiter der Dienststellen im Benehmen mit den in der Dienststelle vertretenen Gewerkschaften die örtlichen Wahlvorstände für die Wahl der Stufenvertretungen.

(6) 1In den Stufenvertretungen erhält jede Gruppe mindestens einen Vertreter. 2§ 13 Abs. 4 gilt entsprechend.