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§ 21 HLV
Hessische Laufbahnverordnung 
Landesrecht Hessen

DRITTER TEIL – LAUFBAHNEN OHNE VORBEREITUNGSDIENST → Erster Abschnitt – Allgemeine Befähigungsanforderungen

Titel: Hessische Laufbahnverordnung 
Normgeber: Hessen
Redaktionelle Abkürzung: HLV,HE
Gliederungs-Nr.: 322-137
gilt ab: 01.03.2014
Normtyp: Rechtsverordnung
gilt bis: [keine Angabe]
Fundstelle: GVBl. 2014 S. 57 vom 28.02.2014

§ 21 HLV – Grundsätze

(1) Für die Einstellung als Beamtin oder Beamter in eine Laufbahn ohne Vorbereitungsdienst hat die Bewerberin oder der Bewerber an Stelle des Vorbereitungsdienstes und der Laufbahnprüfung eine hauptberufliche Tätigkeit innerhalb oder außerhalb des öffentlichen Dienstes nachzuweisen, die sie oder ihn zu selbständiger Tätigkeit in einem Amt der Laufbahn befähigt.

(2) 1Ist für eine Laufbahn oder einen Laufbahnzweig eine Ausbildungs- und Prüfungsordnung erlassen, so wird deren Gültigkeit nicht berührt. 2Bewerberinnen und Bewerber, die sich nicht der durch die Ausbildungs- und Prüfungsordnung vorgeschriebenen Ausbildung unterzogen haben, dürfen in eine Laufbahn oder einen Laufbahnzweig nur eingestellt werden, wenn keine geeigneten Bewerberinnen und Bewerber mit Laufbahnprüfung vorhanden sind und das Fachministerium, die Direktorin oder der Direktor des Landespersonalamts und die Landespersonalkommission zugestimmt haben. 3Bei Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts ist die Zustimmung der Landespersonalkommission nur erforderlich, wenn sie für einzelne Verwaltungsbereiche oder bestimmte Laufbahnen oder Laufbahnzweige erteilt werden soll.