§ 64 EEG
Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (Erneuerbare-Energien-Gesetz - EEG)
Bundesrecht

Teil 7 – Verordnungsermächtigung, Erfahrungsbericht, Übergangsbestimmungen

Titel: Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (Erneuerbare-Energien-Gesetz - EEG)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: EEG
Gliederungs-Nr.: 754-22
Normtyp: Gesetz

§ 64 EEG – Verordnungsermächtigung zu Systemdienstleistungen (1)

(1) Red. Anm.:

Außer Kraft am 1. August 2014 durch Artikel 23 Satz 2 des Gesetzes vom 21. Juli 2014 (BGBl. I S. 1066). Zur weiteren Anwendung s. §§ 100 bis 104 des Gesetzes vom 21. Juli 2014 (BGBl. I S. 1066).

1Die Bundesregierung wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung ohne Zustimmung des Bundesrates die Anforderungen nach § 6 Absatz 5 und § 66 Absatz 1 Nummer 8 an Windenergieanlagen zur Verbesserung der Netzintegration und zur Befeuerung (Systemdienstleistungen) zu regeln. 2Die Rechtsverordnung nach Satz 1 soll insbesondere folgende Anforderungen enthalten, soweit deren Umsetzung wirtschaftlich zumutbar ist:

  1. 1.

    für Anlagen nach den §§ 29 und 30 Anforderungen

    1. a)

      an das Verhalten der Anlagen im Fehlerfall,

    2. b)

      an die Spannungshaltung und Blindleistungsbereitstellung,

    3. c)

      an die Frequenzhaltung,

    4. d)

      an das Nachweisverfahren,

    5. e)

      an den Versorgungswiederaufbau und

    6. f)

      bei der Erweiterung bestehender Windparks,

  2. 2.

    für Anlagen nach § 66 Absatz 1 Nummer 8 Anforderungen

    1. a)

      an das Verhalten der Anlagen im Fehlerfall,

    2. b)

      an die Frequenzhaltung,

    3. c)

      an das Nachweisverfahren,

    4. d)

      an den Versorgungswiederaufbau und

    5. e)

      bei der Nachrüstung von Altanlagen in bestehenden Windparks.

Zu § 64: Neugefasst durch G vom 28. 7. 2011 (BGBl I S. 1634).