§ 8 DVO-BauGB
Hessische Verordnung zur Durchführung des Baugesetzbuches (DVO-BauGB)
Landesrecht Hessen

Zweiter Abschnitt – Aufgaben des Gutachterausschusses und seiner Geschäftsstelle

Titel: Hessische Verordnung zur Durchführung des Baugesetzbuches (DVO-BauGB)
Normgeber: Hessen
Amtliche Abkürzung: DVO-BauGB
Gliederungs-Nr.: 361-116
gilt ab: 01.02.2015
Normtyp: Rechtsverordnung
gilt bis: 31.12.2019
Fundstelle: GVBl. I 2007 S. 259 vom 26.04.2007

§ 8 DVO-BauGB – Geschäftsstelle des Gutachterausschusses

(1) 1Die Aufgaben der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses werden übertragen

  1. 1.

    in den Städten, für deren Bereiche Gutachterausschüsse gebildet sind, dem Magistrat, soweit nachfolgend nichts anderes bestimmt ist,

  2. 2.

    in den Landkreisen dem örtlich zuständigen Amt für Bodenmanagement,

  3. 3.

    für den Bereich der Stadt Wetzlar dem Amt für Bodenmanagement Marburg,

  4. 4.

    für die Bereiche der Städte Bensheim, Dietzenbach, Heppenheim, Lampertheim, Neu-Isenburg und Viernheim dem Amt für Bodenmanagement Heppenheim,

  5. 5.

    für die Bereiche der Städte Limburg a.d. Lahn und Taunusstein dem Amt für Bodenmanagement Limburg a.d. Lahn,

  6. 6.

    für den Bereich der Stadt Korbach dem Amt für Bodenmanagement Korbach und

  7. 7.

    für die Bereiche der Städte Bad Hersfeld und Eschwege dem Amt für Bodenmanagement Homberg (Efze).

1Die Behörde, bei der die Geschäftsstelle eingerichtet ist, stellt geeignetes Personal und Sachmittel im erforderlichen Umfang zur Verfügung.

(2) Im Benehmen mit dem für die Immobilienwertermittlung zuständigen Ministerium können abweichend von Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 die Aufgaben der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses in den Städten, für deren Bereiche Gutachterausschüsse gebildet sind, einem Amt für Bodenmanagement übertragen werden.

(3) 1Mit der Bildung eines Gutachterausschusses nach § 1 Abs. 1 Satz 2 ist eine Geschäftsstelle durch öffentlich-rechtliche Vereinbarung der betroffenen Gebietskörperschaften im Benehmen mit dem für die Immobilienwertermittlung zuständigen Ministerium einzurichten. 2Soll die Geschäftsstelle bei einer Landesbehörde eingerichtet werden, ist die Zustimmung des für die Immobilienwertermittlung zuständigen Ministeriums erforderlich. 3In der Vereinbarung nach Satz 1 ist für die Geschäftsstelle insbesondere zu regeln

  1. 1.

    der Sitz und die organisatorische Einbindung,

  2. 2.

    die Ausstattung mit Personal und Sachmitteln,

  3. 3.

    die Aufteilung der Kosten.