Art. 38 BayFiG
Bayerisches Fischereigesetz (BayFiG) 
Landesrecht Bayern
Titel: Bayerisches Fischereigesetz (BayFiG) 
Normgeber: Bayern
Amtliche Abkürzung: BayFiG
Referenz: 793-1-L
Abschnitt: Abteilung III – Ausübung der Fischereirechte → Abschnitt 4 – Öffentliche Fischereigenossenschaften
 

Art. 38 BayFiG

(1) Die Rechtsverhältnisse der Genossenschaft und der Genossen werden, soweit nicht dieses Gesetz hierüber Bestimmungen enthält, durch die Genossenschaftssatzung geregelt.

(2) Die Satzung muss insbesondere Bestimmungen enthalten über:

  1. 1.

    den Namen und Sitz der Genossenschaft;

  2. 2.

    den Zweck des Unternehmens;

  3. 3.

    die Rechte und Pflichten der Genossen, vor allem hinsichtlich des Maßstabs der Teilnahme an den Vorteilen und Lasten der Genossenschaft und an der Verwaltung der Genossenschaftsangelegenheiten;

  4. 4.

    die Zusammensetzung, die Wahl und den Wirkungskreis des Vorstands und seines Vorsitzenden, sowie über die Aufstellung der übrigen Genossenschaftsorgane;

  5. 5.

    die Berufung, Zusammensetzung und Zuständigkeit der Genossenschaftsversammlung, die Form, Gültigkeit und Bekanntgabe ihrer Beschlüsse;

  6. 6.

    die Bildung eines Schiedsgerichts in Genossenschaftsangelegenheiten und die Bezeichnung von Streitigkeiten, die seiner Entscheidung unterliegen;

  7. 7.

    das Rechnungswesen der Genossenschaft (Aufstellung der Voranschläge, Rechnungsstellung und Rechnungsprüfung);

  8. 8.

    die Voraussetzungen für Änderung der Satzung;

  9. 9.

    die Form der Bekanntmachungen und die hierfür zu wählenden öffentlichen Blätter.