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§ 5 APOaVDVO
Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz über die Ausbildung und Prüfung der Beamten des mittleren allgemeinen Vollzugsdienstes bei den Justizvollzugsanstalten (APOaVDVO)
Landesrecht Sachsen
Titel: Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz über die Ausbildung und Prüfung der Beamten des mittleren allgemeinen Vollzugsdienstes bei den Justizvollzugsanstalten (APOaVDVO)
Normgeber: Sachsen
Amtliche Abkürzung: APOaVDVO
Referenz: 305-6
Abschnitt: Teil 2 – Vorbereitungsdienst → Abschnitt 2 – Gliederung des Vorbereitungsdienstes
 

§ 5 APOaVDVO – Ausbildungsverlauf (1)

(1) Red. Anm.:

Außer Kraft am 2. Oktober 2014 durch § 42 Absatz 2 der Verordnung vom 18. August 2014 (SächsGVBl. S. 494). Zur weiteren Anwendung, s. § 41 der Verordnung vom 18. August 2014 (SächsGVBl. S. 494 ).

(1) Der Vorbereitungsdienst dauert zwei Jahre und beginnt regelmäßig am 1. September. Er umfasst die Ausbildungsabschnitte:

  1. 1.

    Einführung,

  2. 2.

    praktische Ausbildung,

  3. 3.

    fachtheoretische Ausbildung und

  4. 4.

    praktische Erprobung.

Die fachtheoretische Ausbildung dauert mindestens sechs Monate.

(2) Die praktische und fachtheoretische Ausbildung soll in jeweils mindestens zwei Abschnitte geteilt werden, die inhaltlich und zeitlich aufeinander abgestimmt sind. Die Abschnitte der praktischen und fachtheoretischen Ausbildung wechseln einander ab.

(3) Inhalt, Umfang und Gliederung der einzelnen Ausbildungsabschnitte bestimmt ein durch das Staatsministerium der Justiz zu genehmigender Rahmenstoffplan. Der Rahmenstoffplan wird vom Fachbereichsleiter Justizvollzug am Ausbildungszentrum Bobritzsch (Fachbereichsleiter) im Benehmen mit den Einstellungsbehörden erstellt und fortgeschrieben.