HASPA verliert Prozess vor dem LG Hamburg wegen Vermittlung von Lehman Brother Zertifikaten

23.06.20091150 Mal gelesen

Das LG Hamburg verurteilt die HASPA zu Schadensersatz wegen Beratungsfehlern im Zusammenhang mit dem verkauf von Lehmann Brother Zertifikaten. Dem Urteil gemäß muss die HASPA die gesamte Einlagesumme an den Anleger zurück zahlen.

Das Gericht sah es für erwiesen an, dass die Bank bei Ihrer Beratung zahlreiche Beratungsfehler begangen hatte. Unter anderem hätte die HASPA den Anleger darüber aufklären müssen, dass das angelegte Geld nicht der Einlagensicherung unterliegt. Ferner hätte die HASPA auf die Gewinnmarge der Bank und damit das verfolgte Eigeninteresse hinweisen müssen. Beides hat die Bank unterlassen und damit nach Ansicht des Gerichts einen Beratungsfehler begründet.


Das Urteil, welches noch nicht rechtskräftig ist, wird weitreichende Konsequenzen für die Banken haben. Es ist bereits eins von mehreren Urteilen die alle zugunsten der Anleger ausgefallen sind. In Deutschland haben insbesondere die HASPA, FRASPA, Dresdner Bank und die Citi Bank ihren Kunden Lehman Brother Zertifikate verkauft. Wie sich im Laufe des Verfahrens in Hamburg herausstellte vielfach aus dem Eigenbestand, so dass bei allen Banken ein erhebliches Eigeninteresse am Verkauf der Zertifikate an ihre Kunden bestand.

Alle oben aufgeführten Banken verweigerten bisher bis auf einige Ausnahmen die außergerichtliche Regulierung der entstandenen Schäden bei Ihren Kunden.

Betroffenen Bankkunden wird daher dringend angeraten ihre Unterlagen von einem  spezialisierten Rechtsanwalt überprüfen zu lassen.

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