Insolvenz von Schiffs-KGs - hilft ein schneller Verkauf der Beteiligung am Zweitmarkt?

22.01.2013305 Mal gelesen
Insolvenz von Schiffs-KGs - hilft ein schneller Verkauf der Beteiligung am Zweitmarkt?

Bei einer Insolvenz des Schiffsfonds oder im Vorfeld der Insolvenz könnten Anleger auf die Idee kommen, den Fondsnateil am Zweitmarkt zu verkaufen. Wir ihnen diese Idee helfen?

Schon Capital hatte in (Capital 09/2009 vom 20.8.-17.9.2009, Seite 90ff, Thema "Steuer an Bord") berichtet. 
 
"Auch wer sich etwa über eine Zweitmarktbörse von seinem Anteil getrennt hat, ist vor Rückforderungen nicht sicher. In Verkaufsverträgen ist zwar meist festgelegt, dass der Erwerber für Rückforderungen von Ausschüttungen geradesteht. Doch wenn der nicht in der Lage ist, zu zahlen, kann sich der Insolvenzverwalter an den alten Eigentümer halten, und zwar bis zu fünf Jahre nach dem Verkauf."

Generell ziehen Insolvenzverwalter noch offene Geschäfte und Forderungen der letzten Zeit vor der Insolvenzeröffnung zur Masse. Hintergrund ist dabei auch, dass sie nach dem Wert der Masse bezahlt werden.

Im Krisenfall sollte der Anleger sich von dem Fachanwalt Bank- und Kapitalanlagerecht seines Vertrauens beraten lassen.