Insolvenzverfahren der MS „Pride of Madrid“ und MS „Pride of Paris“ Schifffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG

23.12.2012463 Mal gelesen
Derzeit befinden sich die seitens Ownership 2007 und 2008 aufgelegten Schiffs-gesellschaften MS „Pride of Madrid“ und MS „Pride of Paris“ Schifffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG im laufenden Insolvenzverfahren.

Insolvenzverfahren der MS „Pride of Madrid“ und MS „Pride of Paris“ Schifffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG (früher auch „MS Beluga Fascination“ und „MS Beluga Flirtation“)

Derzeit befinden sich die seitens Ownership 2007 und 2008 aufgelegten Schiffsgesellschaften MS „Pride of Madrid“ und MS „Pride of Paris“ Schifffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG im laufenden Insolvenzverfahren. Betroffene Ownership Schiffsfonds-Anleger finden zur Geltendmachung ihrer Ansprüche Rat eines auf Bank- und Kapitalanlagerechts spezialisierten Rechtsanwalts. In der Regel kommen Schadensersatzansprüche in Frage gegen die Fondsverantwortlichen (so Fondsinitiator und Gründungs-gesellschafter), die Fondsdurchführenden (Geschäftsführung und Treuhänder) sowie den Vertrieb, d.h. häufig Banken. Insbesondere gegen den Vertrieb bestehen häufig verschiedene „Ansätze“, um geschädigten Anlegern des Schiffsfonds erfolgreich zu ihrem Recht und Geld verhelfen zu können.

Recherchen haben in den „Beluga-Verfahren“ ergeben, dass viele der aktuell notleidend gewordenen geschlossenen Schiffsfonds über Banken, Volksbanken, Direktbanken und Sparkassen vertrieben worden sind.

Die Anleger sind darauf hinzuweisen, dass sie ggf. auch Schadensersatzan-sprüche auf Rückzahlung ihrer gesamten Kommanditeinlage gegen ihre beratende Bank, Sparkasse oder Volksbank haben, sofern dort ein schuldhaftes Fehlverhalten festgestellt werden kann. Banken haben Schiffsfonds-Beteiligungen oftmals als besonders sichere Anlage empfohlen. Stattdessen haben sie ihren Anleger nicht auf Risiken wie einen Totalverlust hingewiesen. Gerichte haben auch anerkannt, das Schiffsfonds nicht zur Alterversorgung geeignet sind. Dieses vorwerfbare Fehlverhalten löst eine Schadensersatzpflichtigkeit der betroffenen Bank, Sparkasse oder Volksbank  aus, wenn es kausal und schuldhaft sein kann.

Darüber hinaus haben Banken, Sparkassen udn Volksbanken häufig die Höhe der Provisionen in den Beratungsgesprächen nicht oder nicht ausreichend offengelegt. Banken müssen jedoch nach der höchstrichterlichen Recht-sprechung des Bundesgerichtshofs solche kick-backs - auch Rückver-gütungen bzw. Retrozessionen genannt – ihrem Kunden gegenüber offenlegen. In vielen Fällen tun sie es nicht – und der geschädigte Anleger hat die Chance, Kompensationsansprüche gegenüber seiner Bank geltend zu machen.

Erfahrene Anwälte versuchen auch für die Anleger im Verhandlungsweg Kompensationszahlungen zu ereichen. Erst danach stellt sich die Frage nach einer Klage gegen den Schiffsfonds und die Bank, Sparkasse oder Volksbank.

Eine Beratung bei einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalanlagerecht ist immer hilfreich, um die Ansprüche prüfen zu lassen.