GHF MS Euro Discovery: Insolvenzanmeldung

GHF MS Euro Discovery: Insolvenzanmeldung
02.10.2012268 Mal gelesen
Erneut kam es bei einem GHF Schiffsfonds zu einer Insolvenz. Der Schiffsfonds GHF MS Euro Discovery ist betroffen. Welche Rechte und Ansprüche können Anleger geltend machen?

Das neueste Insolvenzopfer unter den GHF Schiffsbeteiligung ist der Fonds GHF MS Euro Discovery, die als Privatplatzierung vertrieben wurde. Die Reederei MS Euro Discovery GmbH & Co. KG hat am 28.09.2012 Insolvenz angemeldet. Der jetzt insolventen Reederei gehört das Container-Feederschiff MS Euro Discovery. Welche Möglichkeiten stehen den Anlegern des 2008 aufgelegten Schiffsfonds jetzt offen?

 

Zunächst besteht die Möglichkeit, Ansprüche im Rahmen des Insolvenzverfahrens geltend zu machen. Allerdings haben Anleger in Insolvenzverfahren meist nicht die besten Karten.  Alternativ können Anleger des Schiffsfonds GHF MS Euro Discovery von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht überprüfen lassen, welche individuellen Ansprüche sie geltend machen können. Hierfür kann die Anlageberatung überprüft werden, da Schadensersatzansprüche im Raum stehen, wenn falsch beraten wurde.

 

Anlegern können Schadenersatzansprüche zustehen

 

Beispielsweise wurde bei der Anlageberatung häufig versäumt, die Anleger ausreichend über die Risiken eines Schiffsfonds aufzuklären. Die Insolvenzanmeldung der Reederei zeigt, dass sich solche Risiken realisieren können. Denn Schiffsfonds wie der GHF MS Euro Discovery sind unternehmerische Beteiligungen. Wünschten Anleger eine Kapitalanlage, bei der das Geld sicher ist, eignet sich eine Schiffsbeteiligung wegen der vorhandenen Verlustrisiken nicht. Daneben gibt es noch weitere Gesichtspunkte, auf die hinzuweisen war, wie zum Beispiel der ungeregelte, nachfrageabhängige Zweitmarkt für den Verkauf von Fondsanteilen.

 

Wurden Anleger des Schiffsfonds GHF MS Euro Discovery falsch beraten, bestehen für sie gute Chancen, dass sie Schadensersatz beanspruchen können. Anleger des Schiffsfonds GHF MS Euro Discovery sollten in der jetzigen Situation daher nicht zögern, sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten zu lassen. Anleger können so ihre individuellen Chancen ausloten lassen.

 

Weitere Informationen:

Infoseite Rechtsansprüche der Anleger eines Schiffsfonds

 

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