HCI Shipping Select XVII: Insolvenz der MS Hellespont Triumph

HCI Shipping Select XVII: Insolvenz der MS Hellespont Triumph
21.09.2012408 Mal gelesen
Für HCI Schiffsfonds ist der September 2012 ein Pleiten-Monat. Auch der Fonds HCI Shipping Select XVII ist durch die Insolvenz der MS Hellespont Triumph erneut von einer Insolvenz betroffen. Schadensersatzansprüche der Anleger.

Es ist bereits die zweite Insolvenz, die der Schiffsfonds HCI Shipping Select XVII binnen weniger Wochen verkraften muss. Zunächst wurde das Schiff MS HR Majesty zahlungsunfähig. Am 13.09.2012 folgte jene der MS Hellespont Triumph. Damit enden die Probleme der MS Hellespont Triumph, die zuvor beschäftigungslos im Hafen lag, auf die schlechteste Weise. Dem Schiffsfonds HCI Shipping Select XVII verbleiben damit noch 3 der ursprünglich 5 Schiffe: der Mehrzweckfrachter MS Emily C und die beiden Massengutfrachter MS Stadt Solingen und MS Lake St. Clair.

 

Das Fondsschiff MS HR Majesty ist ebenfalls insolvent.

 

Anleger des HCI Shipping Select XVII, die sich angesichts der geballten Hiobsbotschaften und der drohenden Verluste von ihrer Kapitalanlage lösen möchten, können von einem im Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht ihre individuellen Möglichkeiten eines verlustfreien Ausstiegs überprüfen lassen. Um ermitteln zu können, welche Ansprüche den Anlegern des Schiffsfonds zustehen, kann das Beratungsgespräch, welches vor der Investition in den HCI Shipping Select XVII stattfand, überprüft werden.

 

Häufig versäumten Bankberater und Anlageberater, die Anleger über den unternehmerischen Charakter und die Risiken einer Schiffsbeteiligung aufzuklären. Dabei hätten die Anleger darüber aufgeklärt werden müssen, dass den Beteiligungsgesellschaften wie jedem Unternehmen das Risiko der Insolvenz innewohnt und dass deshalb auf Ebene des Dachschiffsfonds das Risiko eines Totalverlusts besteht. Daher eignen sich Schiffsfonds nicht als sichere Kapitalanlage oder gar als Altersvorsorge. Daneben bestehen noch weitere Risiken. Auch wurden nicht in jedem Beratungsgespräch die Aufklärungspflichten hinsichtlich Vermittlungsprovisionen beachtet.

 

Passierten im Beratungsgespräch Fehler, bestehen für die Anleger des HCI Shipping Select XVII gute Chancen, dass sie sich von ihrer Beteiligung an dem Dachfonds lösen können und Schadensersatz von Banken oder Anlageberatern fordern können. Anleger, die wissen möchten, welche individuellen Rechte und Ansprüche ihnen zustehen, sollten angesichts der aktuellen Probleme nicht zögern, sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht zu wenden.

 

Weitere Informationen:

Infoseite Rechtsansprüche der Anleger eines Schiffsfonds

 

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