Gefahr der Verjährung bei Beratung durch Banken

05.01.20062537 Mal gelesen

Wenn Anleger von ihrer Bank Schadensersatz wegen vermeintlich falscher Beratung geltend machen wollen, müssen sie auf die Verjährungsfrist achten

Die Ansprühe verjähren dem Wertpapierhandelsgesetz zufolge nach drei Jahren. Maßgeblich für den Beginn der Frist sei der Zeitpunkt an dem der Anspruch entstanden sei. Dies sei meistens der Termin der Anlageberatung. Da Anleger oft erst nach einiger Zeit feststellen können, ob eine Anlageempfehlung falsch war, ist der Blick auf die Verjährung besonders wichtig. Einen möglichen Aufschub gibt es, wenn der Kunde beim Ombudsmann der Bankenverbände ein Schlichtungsverfahren einleitet. Er sollte aber zuvor klären, ob eine Hemmung der Verjährung durch das Verfahren eintritt und für wie lange. Auch lohne es sich, die Bank schriftlich darum zu bitten, auf die Einrede der Verjährung zu verzichten, bis der Sachverhalt aufgeklärt sei. Manchmal wird dies von den betroffenen Banken akzeptiert. Eventuelle Fragen können Anleger bei einem Rechtsanwalt klären lassen.