Zins-Währungs-Swap Geschädigte auch bei der Commerzbank?

25.09.2010966 Mal gelesen

Nach dem der Euro immer mehr zum Schweizer Franken verliert, melden sich nunmehr immer mehr Kunden, welche in den vergangenen Jahren so genannte "Zins-Sicherungsgeschäfte" unter anderem von der Commerzbank und HypoVereinsbank angeboten bekommen haben. Insbesondere Ärzten, Apothekern und Selbstständigen wurden diese hochriskanten Zinsderivate verkauft. Immer unter dem Stichwort "Zinssicherung" im Zusammenhang mit Finanzierungen. In Wirklichkeit handelt es sich rechtlich um Spiel - Wettgeschäfte, da mit diesen Derivaten ein unendliches Verlustrisiko verbunden ist. Die betroffenen Kunden können dabei ihr gesamtes Vermögen verlieren. Dies ist auch der Grund, warum kürzlich erneut die HypoVereinsbank zur Rückabwicklung solcher Geschäfte in Höhe von 1,5 Millionen Euro vom LG München I verurteilt worden ist. Die betroffene Ärztefamilie, welche durch Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold vertreten wurde, ist durch dieses Urteil von allen Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit den abgeschlossenen Zins-Währungs-Swaps freigestellt worden. Das Urteil wurde sofort rechtskräftig, weil die HypoVereinsbank nicht in Berufung ging.

Betroffenen Anlegern wird daher empfohlen Ihre Unterlagen durch qualifizierte Rechtsanwälte prüfen zu lassen.