Cumulus Neue Bundesländer No. 2 GdbR – Desinformationen verursachen bei Anlegern Unruhe

31.03.20103704 Mal gelesen
Berlin, den 05.03.2010. Die Gesellschafter des „Immobilienfonds Neue Bundesländer No. 2 GdbR“ erhalten derzeit ein verwirrendes Schreiben der Geschäftsführung des Fonds, das zur Verunsicherung der Anleger führt.
 
Persönliche Haftung der Anleger nicht auszuschließen
Die schlecht vorbereitete Gesellschafterversammlung des "Immobilienfonds Neue Bundesländer No. 2 GdbR" am 13.01.2010 zeigte den Teilnehmern dieser Veranstaltung, dass die Geschäftsführung nicht im Interesse der Anleger agiert. Die prekäre finanzielle Lage der Fondsgesellschaft ist nicht mehr zu leugnen, so dass die Anleger damit rechnen müssen, persönlich in die Haftung genommen zu werden. Das ist für viele eine bisher unbekannte oder nicht für möglich gehaltene Auswirkung ihrer Gesellschafterstellung.
 
Protokoll der Gesellschafterversammlung unvollständig
Im Februar schickte die TreMa GmbH, die Geschäftsführerin des Fonds, allen Anlegern das Protokoll der Gesellschafterversammlung. Das Protokoll gibt allerdings nicht den tatsächlichen Ablauf der Versammlung wieder. Die von den Anlegern und ihren  Anwälten an die Geschäftsführung gegebenen Aufträge werden im Protokoll nicht erwähnt. Bisher wurde auch kein Umlaufbeschluss zur Änderung des Gesellschaftsvertrages an die Anleger geschickt. Es bleibt abzuwarten, ob die Geschäftsführung weiterhin den Verkauf der gefährdeten Immobilien verhindern oder tatsächlich Rücksprache mit der Hudson Advisors hinsichtlich der Genehmigung eines freihändigen Verkaufs der gefährdeten Immobilien halten wird.
 
Schreiben des "Forum Anlegerhilfe e.V."
Unmittelbar nach der Versammlung erreichte alle Anleger ein Schreiben des "Forum Anlegerhilfe e.V.". Darin erweckt der Verein Hoffnung auf verschiedene "Ausstiegsmöglichkeiten" und offeriert die Mitgliedschaft als Weg zur Bekämpfung der schlechten Geschäftsführung.
Ein ähnliches Schreiben, verbunden mit der Einladung zu Info-Veranstaltungen, hatten bereits Anleger anderer Cumulus-Fonds, u.a. des "Immobilienfonds Neue Bundesländer No. 1 GdbR", des "Immobilienfonds Ohrdruf GdbR", des "Immobilienfonds Ilsenburg GdbR" und des "Immobilienfonds Neue Bundesländer No. 4 GdbR",  in den letzten Monaten erhalten.
Ende Februar versandte schließlich Herr Paupers, der Geschäftsführer des Fonds, ein Schreiben, in dem er die Aktivitäten des Vereins als "dubios" und "unseriös" bezeichnete. Ansonsten blieb er ungenau in seinen Aussagen sowie unlogisch in seinen Schlussfolgerungen.
 
Unsere Meinung
Es ist hinlänglich bekannt, der Verein "Forum Anlegerhilfe e.V." im Jahre 2004 als Anlaufstelle für geschädigte Kapitalanleger gegründet wurde. Der Verein selbst bietet keine Rechtsberatung an. Den Mitgliedern des Vereins werden letztlich Rechtsberatungsangebote vermittelt. Der "Forum Anlegerhilfe e.V." ist mit dieser Strategie bei Cumulus-Fonds schon lange tätig. 
Herr Paupers ist als Geschäftsführer der meisten Cumulus-Fonds daran interessiert, die zur Fondsgesellschaft gehörenden Immobilien so lange wie möglich zu verwalten. Die Anleger wurden bisher in die Entscheidungen der Fondsgesellschaft nicht einbezogen. Erst 15 Jahre nach Fondsbeitritt, nachdem die Bank mit der Kündigung des Darlehens droht, hat Herr Paupers erstmals eine Gesellschafterversammlung einberufen.
 
Wir über uns
Unsere Kanzlei vertritt seit mehr als fünf Jahren zahlreiche geschädigte Cumulus-Anleger gegenüber der Fondsgesellschaft. Wir verschicken keine Massenrundschreiben. Unsere Mandanten sind ausschließlich Anleger, die uns selbst kontaktiert haben. Für sie suchen wir individuell nach der besten Lösung. Vorab informieren wir Cumulus-Anleger kostenlos über das Kostenrisiko und die Erfolgsaussichten ihres konkreten Falles. Nach dieser umfassenden Beratung entscheiden sie selbst, ob sie uns mandatieren möchten.
 
Unsere Empfehlung
Cumulus-Anleger, deren Darlehensverträge unverändert bestehen, sollten umgehend ihre Beteiligung anwaltlich prüfen lassen.
 
Vertretung bei der Gesellschafterversammlung
Wir werden Anleger auch bei der nächsten Gesellschafterversammlung der "Immobilienfonds Neue Bundesländer No. 2 GdbR", die voraussichtlich im Juli 2010 stattfinden wird, vertreten.
Für die Vertretung bei der Versammlung, die Ausübung Ihres Stimmrechtes und die Erstellung und Übersendung des Berichtes berechnen wir eine Aufwandsentschädigung von 50,00 Euro.
Sollten Sie Interesse an einer Vertretung bei der Gesellschafterversammlung und unserem Bericht haben, bitten wir um Rücksendung des unterzeichneten Vollmachtsformulars (siehe unten). Eine Rücksendung des Vollmachtsformulars per Fax an die 030/22667499 oder als Anhang via E-Mail an [email protected] mit dem Vermerk "Gesellschafterversammlung Cumulus NBL2" ist ausreichend.
 
Referenz
Wir sind eine der von der "Wirtschaftswoche" im Jahre 2009 ausgewiesenen "Top-Anlegerschutzkanzleien". Unsere Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht vertreten bundesweit geschädigte Kapitalanleger.
 
Leseempfehlung

Ansprechpartner:

Jana Meister
Tel.: 030 226674-0
E-Mail: [email protected]


Timo Gansel
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
Tel.: 030 226674-0
E-Mail: [email protected]