BGH-Rechtsprechung hilft Anlegern riskante und haftungsträchtige Unternehmensbeteiligungen zu beenden

23.09.20091608 Mal gelesen
Berlin, den 23.09.2009: Unsere Kanzlei vertritt seit Jahren Mandanten, die ihr Geld in atypisch stille Beteiligungen wie der Deltoton AG, der Frankonia Wert bzw. Frankonia Sachwert AG oder als Kommanditisten bei der Capital Sachwert Alliance Beteiligungsfonds 5 AG & Co. KG, der Capital Sachwert Alliance Beteiligungsfonds 4 AG & Co. KG als auch in die Leontis Equity Fund Premium Select I GmbH & Co. KG - ehemals Lion Equity Fund Premium Select GmbH & Co. KG - investiert haben. In vielen Fällen konnten wir insbesondere durch außergerichtliche Vergleiche diese riskanten und haftungsträchtigen Beteiligungen zur Zufriedenheit der Anleger beenden.  
Haftungsrisiken verschleiert
Bei der Vermittlung von Unternehmensbeteiligungen werben die Vermittler und Finanzberater stets mit den großen Chancen dieser Geldanlagen. Hohe Ausschüttungen, großer Wertzuwachs und damit eine sichere Anlage für die Altersversorgung sind meist die Argumente, um Anleger zu gewinnen.
Von Risiken ist hingegen in den Beratungsgesprächen selten die Rede. Wenn überhaupt darauf die Sprache kommt, dann werden diese erfahrungsgemäß heruntergespielt. So zeichnen viele Anleger hoffnungsvoll die Anlage und zahlen - wenn nicht die gesamte Anlagesumme durch Einmalzahlung - zumeist in Raten über viele Jahre ihre Einlagen. Bleiben dann irgendwann die Ausschüttungen aus und werden zudem vielleicht noch Nachschüsse gefordert, dann sind viele Anleger ehrlich überrascht. Meist erfahren sie erst jetzt von den erheblichen (Haftungs-) Risiken, die mit ihrer Beteiligung verbunden sind. Erst jetzt wird ihnen unverblümt klargemacht, dass sie bis zur Höhe der Gesamteinlage, d.h. bis zur Zahlung der letzten Rate haften. Im Klartext: Selbst dann, wenn das Ende des Unternehmens bzw. der Gesellschaft schon absehbar ist und für die Anleger ihre bisherigen Einlagen unwiederbringlich drohen verloren zu gehen, müssen sie weiter zahlen.
 
Beteiligung beenden
Auch wenn bei der einen oder anderen Geldanlage noch kein Totalverlust angekündigt worden ist und bei einer Krise Hoffnung auf bessere Zeiten verbreitet wird, kann keiner den einmal enttäuschten Anlegern verübeln, wenn sie den neuen Versprechungen misstrauen. Die Chancen, am Ende der Laufzeit die ursprünglich prognostizierte Summe und wieder regelmäßige Ausschüttungen zu erhalten, sind erfahrungsgemäß gering. Daher ist es nicht verwunderlich, wenn diese Anleger nunmehr die Notbremsen ziehen wollen: Keine weiteren Zahlungen an die Gesellschaften und eine möglichst schnelle Beendigung ihrer Beteiligung.
 
Höchstrichterliche Rechtsprechung hilft Anlegern
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in einer Vielzahl von Entscheidungen klargestellt, dass Vermittler und Anlageberater eine anlage- und anlegergerechte Beratung schulden. Werden Anleger unzureichend aufgeklärt, dann haften diese für ihre fehlerhafte Anlageberatung. Das gilt insbesondere dann, wenn sie nicht über eine Nachschusspflicht und über das Totalverlustrisiko informiert wurden. Aber auch dann, wenn Vermittler und Anlageberater ihren Kunden die Höhe ihrer Provision für die Vermittlung der Anlage verschwiegen haben, können Anleger u.U. Ansprüche geltend machen.
 
Unser Angebot
Sollten auch Sie sich an einem Unternehmen beteiligt haben, das entgegen den Versprechungen des Vermittlers/Anlageberaters nicht Ihre Erwartungen erfüllt, lassen Sie Ihre Beteiligung auf Rückabwicklung bzw. Schadenersatz prüfen und warten Sie nicht, bis der „worst case“ eintritt.
Wir geben Ihnen für 50 Euro eine Ersteinschätzung Ihrer Ansprüche und Erfolgsaussichten. Außerdem sagen wir Ihnen, welche Kosten bei einer außergerichtlichen oder gerichtlichen Auseinandersetzung auf Sie zukommen. Dafür können Sie unverbindlich unseren Fragebogen anfordern.
 
Für Rechtsschutzversicherte übernehmen wir die Deckungsanfrage.
 
Referenz
Wir sind eine der von der „Wirtschaftswoche“ im Jahre 2009 ausgewiesenen „Top-Anlegerschutzkanzleien“. Unsere Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht vertreten bundesweit geschädigte Kapitalanleger.