LG Frankfurt am Main: Fehlende Angemessenheit einer Abfindung bei übernahmerechtlichem Squeeze-out nur bei gerichtlich festgestelltem Marktversagen

24.12.2008536 Mal gelesen

Die Minderheitsaktionäre der Deutschen Hypothekenbank können durch übernahmerechtlichen Squeeze-out zwangsausgeschlossen und abgefunden werden. Dabei ist die so genannte Angemessenheitsregelung in § 39 a III 2 WpÜG anwendbar. Die Aktionäre können die gesetzlich angenommene Angemessenheit der Abfindung auch nicht durch einfaches Bestreiten oder ein Gutachten widerlegen, entschied der Wertpapiererwerbs- und Übernahmesenat des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main (Beschluss vom 09.10.2008; Az.: WpÜG 2/08, rechtskräftig).