Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) erklärt für die deutsche Tochter der zusammengebrochenen US-Bank Lehman Brothers den Entschädigungsfall

29.10.2008579 Mal gelesen

Der deutschen Tochter des Lehman-Bankhauses droht der BaFin zufolge die Zahlungsunfähigkeit. Die BaFin hatte, um das Vermögen zu sichern, am 15. September ein Zahlungs- und Veräußerungsverbot verhängt.

Die deutsche Lehman-Tochter der US-Bank Lehman Brothers, die Lehman Brothers Bankhaus AG, Frankfurt, gehört der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken und auch dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken an. Der Einlagensicherungsfonds sichere weitaus höhere Beträge je Kunde als die EdB, teilte der Bundesverband deutscher Banken mit. Einlagensicherungsfonds sind über gesetzliche Mindestgarantien hinausgehende, freiwillige Sicherungssysteme gegen Verluste der Kunden bei einer Bankpleite, wobei die Zahl der Kunden, insbesondere der Privatkunden in diesem Fall nicht allzu groß sein dürfte.

Nicht geschützt sind aber Zertifikate, die nicht von der deutschen Tochter stammen, da für diese Einlagen eine Sicherung durch die Entschädigungseinrichtung nicht besteht.
Betroffene Besitzer solcher Papiere sollten Ihre Ansprüche durch einen spezialisierten Rechtsanwalt prüfen lassen, sofern der Anleger das Gefühl hat, durch die Bank falsch beraten worden zu sein.

 

Für Fragen zum Thema und die Prüfung Ihrer Ansprüche wenden Sie sich bitte an die
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Rechtsanwalt Michael A. Leipold

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