Ab Sommer 2014 neue Regelungen zum Fernabsatz- und Widerrufsrecht

Ab Sommer 2014 neue Regelungen zum Fernabsatz- und Widerrufsrecht
10.11.2013584 Mal gelesen
Mit Umsetzung der EU-Verbraucherrechterichtline (2011/83/EU) treten ab dem 13.06.2014 neue Gesetzesänderungen auf dem Gebiet des Fernabsatzrechts, insbesondere zum Widerrufsrecht, in Kraft.

Ziel der Richtlinie ist u.a. die Angleichung der Regelungen im E-Commerce-Bereich auf EU-Ebene.

Europaweit sollen u.a. folgende Bereiche im Onlinehandel  angeglichen bzw. einheitlich geregelt werden:

  • EU-weite Vereinheitlichung der Widerrufsfrist auf 14 Tag
  • Einheitlich geltende Musterwiderrufsbelehrung für die Mitgliedsstaaten
  • Einheitliche Regelungen zur Ausübung und Durchführung des Widerrufs
  • Abschaffung des Rückgaberechts
  • Änderung der Kostentragung der Rücksendekosten. Ein Händler ist nicht mehr automatisch verpflichtet die Rücksendekosten zu tragen. Diese kann er jedoch freiwillig übernehmen.
  • Änderungen zur Bezahlung. Händler dürfen für bestimmte Zahlungsarten, etwa per Kreditkarte für Zuschläge nicht mitverdienen und müssen mindesten eine Zahlungsart anbieten, bei der keine zusätzlichen Zahlungskosten entstehen.
  • Angabe und Bereitstellung einer Telefonhotline, deren Kosten nicht die üblichen Verbindungskosten überstigen dürfen.

Zahlreiche Änderungen im Bereich des Onlinehandels werden ab Sommer 2014 gliechermaßen Händler und Verbraucher betreffen. Onlinehändler sollten  sich frühzeitig auf die kommenden Änderungen einstellen und entsprechend umsetzten.

Weitere Informationen zu solchen Themen finden Sie hier.