KGAL SeaClass 6: Überprüfung der Anlageberatung als Ansatzpunkt für Schadensersatz

KGAL SeaClass 6: Überprüfung der Anlageberatung als Ansatzpunkt für Schadensersatz
12.03.2013303 Mal gelesen
Schiffsfonds eignen sich nicht für jeden Anleger. Welche Rechte können Anleger geltend machen, wenn ihnen der Schiffsfonds KGAL SeaClass 6 fälschlicherweise empfohlen wurde?

Die Mitteilung, dass des um den Schiffsfonds KGAL SeaClass 6 nicht gut steht, erreichte die Fondsanleger bereits vor einiger Zeit.Was können Anleger der Schiffsbeteiligung unternehmen, die sich wehren wollen? Ein möglicher Ansatzpunkt kann beispielsweise sein, dass sie überprüfen lassen, ob ihnen Schadensersatzansprüche zustehen. Entsprechende Anlegeransprüche können sich aus Fehlern bei der Anlageberatung ergeben. Welche Anforderungen waren an die Beratung hinsichtlich der Investition in den Fonds KGAL SeaClass 6 zu stellen?

 

Anlageberatung musste anleger- und anlagegerecht sein

 

Eine ordnungsgemäße Anlageberatung muss in zwei Schritten erfolgen. Zunächst müssen die Wünsche und Ziele des Anlegers ermittelt und werden und eine Kapitalanlage ausgewählt werden, die diese Vorgaben berücksichtigt (anlegergerechte Beratung). In einem zweiten Schritt müssen die Berater umfassend über die Kapitalanlage informieren: Wie funktioniert das Anlagemodell und welche Risiken bestehen? Die Berater dürfen also nicht nur die Vorteile und Chancen eines Finanzprodukts anpreisen, sie müssen auch über dessen Risiken aufklären (anlagegerechte Beratung). Schiffsfonds als Unternehmensbeteiligungen sind mit einem Insolvenzrisiko, Totalverlustrisiko und so wie diversen Betriebsrisiken behaftet.

 

Angesichts solcher Risiken war den Anlegern ein umfassendes und realistisches Bild der Kapitalanlage zu zeichnen, damit sie eine informierte Entscheidung über eine Investition fällen konnten. In diesem Zusammenhang stellt sich auch immer wieder die brisante Frage nach (versäumten) Hinweisen auf Provisionen. Wurde gegen eine Beratungspflicht verstoßen, können die Anleger Schadensersatz wegen falscher Anlageberatung fordern.

 

Individuelles Beratungsgespräch ist entscheidend

 
Da jedes Anlageberatungsgespräch einen eigenen, einzigartigen Verlauf hatte, bedarf es einer Prüfung des individuellen Anlageberatungsgesprächs, um die individuellen Erfolgsaussichten für Schadensersatz ermitteln zu können. Die Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen vertritt und berät die Anleger verschiedener KGAL SeaClass Schiffsfonds – auch des KGAL SeaClass 6 - und hat auch schon Schadensersatzklagen für Anleger verschiedener Schiffsbeteiligungen erhoben. Die Anleger des Schiffsfonds KGAL SeaClass 6 sollten angesichts der alles andere als erfreulichen Perspektiven nicht zögern, sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht zu wenden.

 

Weitere Informationen:

Infoseite KGAL SeaClass 6

Infoseite Schiffsfonds und Schiffsbeteiligungen

 

Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Kanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht

Einsteinallee 3

77933 Lahr

Telefon: 07821 / 92 37 68 - 0

Fax: 07821 / 92 37 68 - 889

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www.dr-stoll-kollegen.de

www.schiffsfonds.eu