Anlegerskandal S & K und United Investors - sind die Anleger wieder die Dummen?

Anlegerskandal S & K und United Investors - sind die Anleger wieder die Dummen?
24.02.2013553 Mal gelesen
Vergangene Woche haben die Medien über Durchsuchungen bei der S& K Gruppe und ihrem Partner United Investors berichtet. Angeblich sind mehr als 100.000 Anleger betroffen. Was können betroffene Anleger machen, um ihr eingesetztes Kapital zu schützen?

Die Tageszeitungen und sonstige Medien sind seit Mitte letzter Woche voll mit Schlagzeilen rund um die Firmengruppe S & K. Die Firmeninhaber sollen in einem Schneeballsystem Anelgergelder veruntreut haben und den Anlegern immer wieder neu eingesammeltes Geld ausgeschüttet haben, damit diese sich in Sicherheit fühlten.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft laufen auf vollen Touren. Aber was können betroffene Anleger nun machen, um ihr Geld zu schützen.

Zunächst sollten Betroffene ihre Unterlagen prüfen lassen, um festzustellen, welche Ansprüche gegen welche Personen bestehen. Sollten dritte Anlageberater die Anlagen verkauft haben, kann man auch diese möglicherweise in Haftung nehmen.

Zu berücksichtigen sind dabei vor allem die individuellen Beratungsgespräche. Dabei hat der Bundesgerichtshof verschiedene Maßgaben gesetzt, was bei einer ordentlichen Beratung zu berücksichtigen ist.

Gegen die Firmeninhaber selbst können auch Ansprüche bestehen. Dazu sollte man jedoch zunächst einmal die Ergebnisse der Staatsanwaltschaft abwarten.

Am Anfang solcher Ermittlungen ist es für die betroffenen Anleger wichtig, ihre Ansprüche prüfen zu lassen und mögliche Verjährungsfristen zu erkennen und festzuhalten. Dazu sollte man auf jeden Fall spezialisierte Rechtsanwälte aufsuchen.