HypoVereinsbank erkennt Forderung wegen Swapgeschäft an

HypoVereinsbank erkennt Forderung wegen Swapgeschäft an
18.02.2013601 Mal gelesen
In einem Verfahren vor dem Landgericht München I erkennt die HypoVereinsbank die Forderung des Klägers wegen Falschberatung im Zusammenhang mit Cross Currency Swaps an.

In einem Verfahren vor der 22. Kammer des Landgerichts München I erkennt die HypoVereinsbank die Forderung des Klägers an.

Die Klage richtete sich gegen die Falschberatung im Zusammenhang mit mehreren Cross Currency Swaps. Die Beweisaufnahme hat im wesentlichen die Behauptungen des Klägers bestätigt. Nach dem das letzte Geschäft über die Dauer des Verfahrens abgelaufen ist und der Klageantrag entsprechend umgestellt worden ist, hat die Bank die Forderung unmittelbar anerkannt.

Fachanwalt für Bank und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold aus der Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH vertritt eine Vielzahl von betroffenen Swapkunden verschiedenster Banken. "Die Urteile gegen die Banken in Deutschland in Verbindung mit gefährlichen Swapgeschäften werden immer deutlicher. Dabei sind sich die Gerichte in vielen Teilen einig, dass das Urteil des Bundesgerichtshofs gegen die Deutsche Bank wegen einem Spread Ladder Swap auch auf andere Swaparten Anwendung findet. Nach dem viele Gerichte von einer vorsätzlichen Falschberatung ausgehen, ist das Thema Verjährung damit obsolet. Am Ende müssen die Banken die Geschäfte meistens zurücknehmen und die Kosten des Verfahrens übernehmen."