MPC Opportunity Amerika 1 – Wir klagen gegen die Commerzbank AG auf Rückabwicklung der Beteiligung

MPC Opportunity Amerika 1 – Wir klagen gegen die Commerzbank AG auf Rückabwicklung der Beteiligung
02.02.2013738 Mal gelesen
Berlin, den 2. Februar 2012. Wenn Anleger Verluste erleiden, dann oft nicht zuletzt deshalb, weil man sie nicht richtig über die Risiken der Anlage aufgeklärt hat. Im Fall des Fonds „MPC Opportunity Amerika 1“ klagen wir deshalb auf Rückabwicklung der Beteiligung.

Der Fall
Unsere Mandantin beteiligte sich auf Empfehlung der Dresdner Bank AG an dem geschlossenen Fonds MPC Sachwert Rendite-Fonds Opportunity Amerika GmbH & Co. KG (MPC Opportunity Amerika 1).
Unsere Prüfung ergab, dass sie durch die Dresdner Bank AG, deren Rechtsnachfolgerin die Commerzbank AG ist, vor dem Erwerb der Beteiligung nicht ordnungsgemäß über deren Risiken aufgeklärt wurde. Deshalb haben wir im Auftrag unserer Mandantin eine auf die Rückabwicklung der Beteiligung gerichtete Klage erhoben, um die Ordnungsmäßigkeit der Anlageempfehlung nunmehr gerichtlich überprüfen zu lassen.

Der Fonds
Der MPC Opportunity Amerika 1 ist ein geschlossener Fonds des Initiators MPC Münchmeyer Petersen Capital Vermittlung GmbH, welcher mittelbar über eine weitere Gesellschaft in drei Real-Estate-Opportunity Fonds als sog. Zielfonds investiert.
Die Zielfonds investieren in eine Vielzahl von Immobilienprojekten. An deren wirtschaftlicher Entwicklung sind die Anleger indirekt beteiligt. Ihre Ausschüttungen erhalten sie aus Mittelrückflüssen der Zielfonds an den MPC Opportuniy Amerika 1.
Die Zielfonds haben das Recht, unter bestimmten Voraussetzungen Gelder wieder abzurufen. So wurden die Anleger des MPC Opportunity Amerika bereits im Jahre 2010 gebeten, Gesellschafterdarlehen zur Verfügung zu stellen, um die erwarteten Wiederabrufe bedienen zu können.
Vor kurzem empfahl die Fondsgesellschaft den Anlegern, dem Verkauf der Beteiligung an einem der drei Zielfonds zuzustimmen. Anderenfalls sei mit einem Totalverlust der Beteiligung an diesem Zielfonds und einer Reduktion des bislang prognostizierten Gesamtmittelrückflusses an die Anleger zu rechnen. Doch selbst im Fall der Abwicklung des Verkaufes prognostiziert die Fondsgesellschaft nur einen Gesamtmittelrückfluss von 60% bis 70% bezogen auf das Kommanditkapital.

Rückabwicklung prüfen lassen
Anleger, die auf Empfehlung einer Bank oder eines sonstigen Anlageberaters in den MPC Opportunity Amerika 1 investiert haben, sollten fachanwaltlich prüfen lassen, ob sie vor dem Erwerb ihrer Beteiligung anlage- und anlegergerecht beraten worden sind. Das betrifft insbesondere die Aufklärung über die Risiken des Fonds, wie etwa das Risiko des Wiederabrufs von Geldern durch die Zielfonds, und die Eignung der Anlage für ihre Anlageziele.
Ergibt die Prüfung, dass die Anlageberatung nicht ordnungsgemäß durchgeführt wurde, bestehen für den Anleger gute Chancen auf eine Rückabwicklung der Beteiligung.
Wurde die Beteiligung durch eine Bank vermittelt, muss diese dem Anleger zudem offenlegen, in welcher Höhe sie selbst eine Rückvergütung bzw. Provision für die Empfehlung der Fondsbeteiligung erhalten hat. Ist dies nicht geschehen, ergeben sich auch aus diesem Pflichtverstoß gute Chancen für eine Rückabwicklung der Beteiligung.

Ihr Ansprechpartner:
Marko Huth
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
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