WGF AG: Anspruch auf Schadensersatz bei falscher Anlageberatung?

WGF AG: Anspruch auf Schadensersatz bei falscher Anlageberatung?
16.01.2013318 Mal gelesen
Die Frage nach Schadensersatzansprüchen ist nur ein Thema, das die Anleger der WGF Hypothekenanleihen und WGF Genussrechte bewegt. Häufige Fragen rund um die WGF AG, deren Insolvenz und die Möglichkeiten der betroffenen Anleger von Fachanwalt beantwortet.

Für die Anleger der WGF Hypothekenanleihen haben sich nach der Bekanntgabe der Insolvenz der WGF AG Mitte Dezember 2012 eine Menge unterschiedlicher Fragestellungen ergeben. Natürlich haben die betroffenen Anleger viele Fragen rund um die Insolvenz und deren Konsequenzen für ihr investiertes Geld. Aber es gibt auch Aspekte, die nicht unmittelbar mit der Insolvenz der WGF AG zusammenhängen. Zum Beispiel mussten sich Anleger zweier WGF Hypothekenanleihen (WGFH04 und WGFH06) kürzlich mit einem mit Frist versehenen Kaufangebot für ihre Anleihen auseinandersetzen. Mittlerweile ist die Frist dieses Angebots zwar abgelaufen, aber es gibt noch weitere Kaufangebote für verschiedene WGF Hypothekenanleihen.

 

Häufige Frage rund um die WGF AG von Fachanwalt beantwortet

 

Daneben gibt es aber auch noch weitere Fragestellungen, die eine Vielzahl von Anlegern interessieren. Ein Katalog von häufigen Fragen wurde von Rechtsanwalt Dr. Ralf Stoll, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, auf der Internetseite www.wgf-interessengemeinschaft.de beantwortet.  Ein der häufigsten Fragen der Anleger ist, ob sie ihr eingesetztes Geld wiedersehen werden. Da der Ausgang des Insolvenzverfahrens offen ist, stellt sich die Frage, ob es auch Möglichkeiten außerhalb dieses Verfahrens gibt. In Frage kommen hier beispielsweise Ansprüche wegen falscher Anlageberatung gegenüber der beratenden Bank. Die Anlageberatung soll das Fundament einer informierten Entscheidung des Anlegers bilden und muss daher ein zutreffendes und realistisches Bild von der Kapitalanlage zeichnen.

 

Eine ordnungsgemäße Anlageberatung erfolgt in zwei Schritten. Zunächst müssen die Wünsche und Ziele des Anlegers ermittelt werden und eine Kapitalanlage ausgewählt werden, die diese Vorgaben berücksichtigt. In einem zweiten Schritt müssen die Berater umfassend über die Kapitalanlage informieren: Wie funktioniert das Anlagemodell und welche Risiken bestehen? Die Berater dürfen also nicht nur die Vorteile und Chancen eines Finanzprodukts anpreisen, sie müssen auch über dessen Risiken aufklären.

 

Da jedes Anlageberatungsgespräch unterschiedlich ablief, bedarf es einer Prüfung des Einzelfalls, um die individuellen Erfolgschancen der Anleger auf Schadensersatz beurteilen zu können. Anleger der verschiedenen WGF Hypothekenanleihen, die befürchten, falsch beraten worden zu sein, können sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden.

 

Davon unabhängig können sich Anleger auch der WGF Interessengemeinschaft der Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen anschließen. Informationen über die Interessengemeinschaft befinden sich auf der Internetseite www.wgf-interessengemeinschaft.de. Es haben sich schon mehrere hundert Anleger zusammengefunden, und die Zahl wächst weiterhin.

 

Setzen Sie sich mit uns in Verbindung, wir helfen Ihnen:

Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Kanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht

Einsteinallee 3

77933 Lahr

Telefon: 07821 / 92 37 68 - 0

Fax: 07821 / 92 37 68 - 889

[email protected]

www.dr-stoll-kollegen.de

www.wgf-interessengemeinschaft.de