MPC Best Select II: Wann können Anleger Schadensersatzansprüche geltend machen?

MPC Best Select II: Wann können Anleger Schadensersatzansprüche geltend machen?
14.01.2013278 Mal gelesen
Die Anleger des Fonds MPC Best Select II müssen auf Ausschüttungen verzichten, da die Zielfonds nicht an den Dachfonds ausschütten können. In welchen Fällen können Anleger (Schadensersatz)Ansprüche geltend machen.

Verschiedene Anlageklassen wie Schiffe, Immobilien und Private Equity sollten den Anlegern des Fonds MPC Best Select II Ausschüttungen und Renditen bescheren. Dass dies dennoch keine Selbstverständlichkeit ist, mussten die Anleger des Dachfonds MPC Best Select II bereits erfahren. So hatten sie im vergangenen Jahr eine Nullrunde zu verzeichnen, da die Zielfonds, in welche der Fonds MPC Best Select II investierte, nicht an den Dachfonds ausschütten konnten. Der 2004 aufgelegte Fonds investiert in verschiedene Immobilienfonds, Schiffsfonds und Private-Equity-Fonds.

 

Schifffahrt und niederländischer Immobilienmarkt leiden unter Schwierigkeiten

 

Bei etlichen Ziel-Schiffsfonds des MPC Best Select II waren in den vergangenen Monaten Ausschüttungsausfälle oder schwerwiegendere Probleme zu verzeichnen, zum Beispiel bei dem Schiffsfonds MPC Reefer Flottenfonds 1, der sich in einer erheblichen wirtschaftlichen Schieflage befindet. Das Jahr 2012 war für die Schifffahrt schwierig, da bei etlichen Schiffsklassen die Charterraten eingebrochen waren. Die Konsequenzen dieser Krise der Schifffahrt gingen auch nicht spurlos an den Schiffsfonds vorüber.

 

Doch die Schiffsfonds sind nicht die einzige Fondsart mit einer geänderten Einnahmenlage. Auch der niederländische Immobilienmarkt entwickelt sich zunehmend zu einem „heißen Pflaster“. Gewerbe- und Büroimmobilien haben vermehrt mit Leerständen sowie Zugeständnissen bei der Vermietung zu kämpfen. Auch der MPC Best Select II investiert in eine Reihe von MPC Hollandfonds.

 

Angesichts dieser alles andere als erfreulichen Situation der Zielfonds des MPC Best Select II kann sich für Anleger durch aus die Frage stelle, welche rechtlichen Möglichkeiten ihnen offen stehen. Eine Option ist die Überprüfung durch einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht. Ein in der Praxis oftmals erfolgreicher Ansatzpunkt ist die Anlageberatung. Im Fall einer Falschberatung bestehen Schadensersatzansprüche der Anleger. Doch wann ist eine Anlageberatung ordnungsgemäß und wann weißt sie Fehler auf?

 

Schadensersatzansprüche bei falscher Anlageberatung

 

Grob umrissen weist eine ordnungsgemäße Anlageberatung zwei Schritte auf. Zunächst müssen die Ziele und Wünsche des Anlegers in Erfahrung gebracht werden. Anhand dieser Vorgaben wählen die Berater eine Kapitalanlage aus. Anschließend soll den Anlegern ein realistisches und umfassendes Bild von den Chancen und Risiken dieser Kapitalanlage gezeichnet werden. Hinzu kommen weitere Pflichten wie die rechtzeitige Übergabe eines Prospekts, in welchem der MPC Best Select II dargestellt wird, oder die zutreffende Aufklärung über Provisionen.

 

Ob die Anleger des MPC Best Select II tatsächlich erfolgreich Ansprüche geltend machen können, können spezialisierte Anwälte anhand des individuellen Beratungsgesprächs beurteilen. Anleger, die befürchten, dass ihre Anlageberatung Defizite aufwies, sollten nicht zögern, sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht zu wenden. Die Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen vertritt und berät Anleger, die in MPC Best Select- Fonds investierten.

 

Weitere Informationen:

Infoseite MPC Best Select-Fonds

 

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