Sparkasse Köln Bonn - immer mehr Kunden wehren sich gegen ihre Swapgeschäfte

08.01.2013402 Mal gelesen
Anscheinend hat die Sparkasse Köln Bonn auch im großen Stil Swapverträge an Kreditkunden zur Zinsoptimierung verkauft. Jede Woche wenden sich weitere Betroffene an die Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH.

Hintergrund sind die so gennaten Zinswetten bzw. Zins- und Währungswetten welche den Kunden auch unter dem Begriff Swaps oder Cross Currency Swaps bekannt sind.

Betroffene Bankkunden schildern immer wieder den selben Ablauf der "Beratungsgespräche". So wurden Interessenten von Krediten Swaps angeboten, weil sie durch diese Geschäfte angeblich ihre monatliche Zinslast entschärfen könnten.

Genau das Gegenteil ist heute aber der Fall. Die Finanzierungen, gekoppelt mit den Swaps werden zur Schuldenfalle der Kunden.

Gerade bei einer Sparkasse mussten die Kunden nicht davon ausgehen, dass ihnen hochspekulative Zinswetten verkauft werden.

Rechtlich bewertet sieht es sehr schlecht für die jeweils betroffene Bank aus. Gerichte in ganz Deutschland sehen diese Art von Geschäft als nicht haltbar an. Aus diesem Grund werden die Banken in ganz Deutschland zur Rückabwicklung verurteilt bzw. müssen bei bereits abgelaufenen Geschäften Schadensersatz bezahlen.

Betroffenen Bankkunden wird daher empfohlen, ihre Unterlagen von spezialierten Rechtsanwälten auf dem Gebiet der Derivate überprüfen zu lassen.