SEB Immoinvest in der Abwicklung: Wann können Anleger Schadensersatz fordern?

SEB Immoinvest in der Abwicklung: Wann können Anleger Schadensersatz fordern?
04.01.2013832 Mal gelesen
Nach der Dezember-Ausschüttung kommt auf die Anleger des SEB Immoinvest im Jahr 2013 zunächst wieder eine längere Wartezeit zu. Welche Handlungsmöglichkeiten haben die Anleger außerhalb der Abwicklung? Wann können sie Schadensersatz fordern?

Ende Dezember 2012 erhielten die Anleger des offenen Immobilienfonds SEB Immoinvest die zweite Ausschüttung nach der Auflösung des Fonds im Mai 2012. Für die Anleger ist die Abwicklung praktisch in erster Linie mit Warten und Hoffen verbunden. Die erste Wartezeit zwischen Auflösung und der Auszahlung im Juni 2012 war recht kurz und wurde von einer sehr üppigen Ausschüttung gekrönt. Die zweite Ausschüttung des SEB Immoinvest, die sechs Monate später am 28.12.2012 folgte, war deutlich magerer. Was die nächste Ausschüttungen in einem halben Jahr den Anlegern des einbringen wird, steht noch in den Sternen.

 

Entsprechen diese und vielleicht auch kommende Ausschüttungen nicht den Erwartungen der Anleger, kann sich für Anleger die die Frage stellen, welche Optionen es außerhalb der Liquidation gibt. Neben den „wirtschaftlichen“ Möglichkeiten wie dem Börsenverkauf gibt es auch rechtliche Handlungsalternativen für Anleger, die eine Alternative zur Abwicklung suchen. Die Beratung durch einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht kann Anlegern des SEB Immoinvest verschiedene rechtliche Möglichkeiten aufzeigen. Eine Möglichkeit ist die Beteiligung an einer Interessengemeinschaft. Hier geht es um Ansprüche gegenüber der SEB direkt, die den SEB Immoinvest auf den Markt brachte. Es wandten sich bereits hunderte Anleger an die Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, um der Interessengemeinschaft beizutreten.

 

Des Weiteren kann geprüft werden, wie erfolgreich Anleger des SEB Immoinvest gegen die Banken oder Berater auf individuellen Schadensersatz klagen können. Hierfür muss geklärt werden, ob die Beratung durch die Postbank, Volksbank, Sparkassen, Deutsche Vermögensberatung (DVAG), Volkswagen Bank, Santander Bank, Apo Bank oder die verschiedenen Sparkassen ordnungsgemäß ablief oder ob Fehler passierten. Verschiedene Gerichte sprachen bereits Anlegern, die in offene Immobilienfonds wie den SEB Immoinvest investierten, Schadensersatz wegen falscher Beratung zu.

 

Bereits Schadensersatzklagen für Anleger bei Gericht eingereicht

 

Die Gerichte erblickten beispielsweise in der mangelnden Risikoaufklärung durch die Berater eine falsche Beratung der Anleger; zum Beispiel mussten Anleger vor der Investition über die Möglichkeit einer Schließung hingewiesen werden. Ein weiterer Schwachpunkt vieler Beratungen war die versäumte Aufklärung über Provisionen. Zudem mussten Anleger über weitere Risiken sowie die Funktionsweise eines offenen Immobilienfonds aufgeklärt werden.

 

Die Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen reichte bereits Klagen für Anleger des SEB Immoinvest bei verschiedenen Gerichten ein, da bei vielen der Kanzlei vorliegenden Fällen Schadensersatz wegen Fehlern bei der Anlageberatung gefordert werden kann. Anleger, die wissen  möchten, wie gut ihre individuellen Chancen stehen, Schadensersatz wegen falscher Beratung zu bekommen, können sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten lassen.

 

Weitere Informationen:

Infoseite Interessengemeinschaft SEB Immoinvest


Einen Expertencheck von Rechtsanwälten für € 50.- finden Sie hier. Sie wissen danach, was Sie tun können:

http://www.dr-stoll-kollegen.de/kanzlei/kosten

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