Nordcapital MS Vogemaster: Sanierung erforderlich

Nordcapital MS Vogemaster: Sanierung erforderlich
05.11.2012284 Mal gelesen
Welchen Ausgang wird das Jahr 2012 für den Schiffsfonds Nordcapital MS Vogemaster nehmen? Was können Anleger angesichts der angespannten Lage unternehmen, die sich nicht länger an dem Schiffsfonds beteiligen möchten?

Die Situation des Fonds Nordcapital MS Vogemaster ist nicht die allerbeste, dies lässt sich der im Herbst 2012 erschienenen Leistungsbilanz 2011 entnehmen. Das Betriebsergebnis ist „deutlich negativ“ und noch während des Jahres 2012 soll ein „Liquiditätssicherungskonzept“ anvisiert werden. Kurz gesagt, hängen die Zukunftsperspektiven des Nordcapital MS Vogemaster vom Erfolg der Sanierung ab.

 

„Liquiditätssicherungskonzept“ erforderlich

 

Diese muss das Management des Fonds diese Probleme jedoch mitten während der Schifffahrtskrise anpacken, die für alles andere als gute Rahmenbedingungen auf dem Schifffahrtsmarkt sorgt. Insofern hängt auch einiges von den Konditionen der Weiterbeschäftigung nach dem Auslaufen des bisherigen Chartervertrags im November 2012 ab.

 

Wie die Zukunft des Schiffsfonds Nordcapital MS Vogemaster sich konkret gestalten wird, kann nur abgewartet werden. Anleger des Schiffsfonds, die angesichts der jetzigen Situation Zweifel haben, ob die Beteiligung an dem Schiffsfonds „das Richtige“ war, können sich rechtlichen Rat bei einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht einholen. Im Rahmen einer Überprüfung der Kapitalanlage kann beispielsweise ermittelt werden, ob es zu einer Falschberatung vor der Investition in den Fonds Nordcapital MS Vogemaster kam.

 

Lief die Anlageberatung nicht fehlerfrei ab, stehen Schadensersatzansprüche der Anleger im Raum. Eine ordnungsgemäße Anlageberatung muss zwei Schritte aufweisen. Zunächst müssen die Wünsche des Anlegers von den Beratern erfasst werden. Dies kann zum Beispiel die Sicherheit des investierten Geldes sein oder eine risikoreiche Renditeorientierung. Erst dann kann von den Beratern eine diesen Wünschen entsprechende Kapitalanlage ausgewählt werden.

 

In einem nächsten Schritt müssen die Berater umfassend über die Kapitalanlage informieren: Wie funktioniert das Anlagemodell und welche Risiken bestehen? Die Berater dürfen also nicht nur die Vorteile und Chancen eines Finanzprodukts anpreisen, sie müssen auch über Risiken aufklären. Dies gilt insbesondere dann, wenn ein Anleger sich zuvor noch nie an einem geschlossenen Fonds beteiligt hatte. Wurde gegen eine dieser Pflichten verstoßen, bestehen Schadensersatzansprüche wegen falscher Anlageberatung.

 

Fehlerhafte Anlageberatung führt zu Schadensersatz

 

Wurde Anlegern die Schiffsbeteiligung Nordcapital MS Vogemaster als sichere Kapitalanlage empfohlen, handelt es sich um eine falsche und schadensersatzauslösende Empfehlung. Denn Schiffsfonds sind unternehmerische Beteiligungen, welche aufgrund dessen keine Sicherheit des investierten Geldes bieten können. Auch mussten Anleger auf die verschiedenen Risiken hingewiesen werden: zum Beispiel das Verlustrisiko, die Betriebsrisiken oder den ungeregelten Zweitmarkt, der keine jederzeitige problemlose Verfügbarkeit des Geldes erlaubt. Ein oft lohnender Ansatzpunkt ist die Überprüfung der Aufklärung über Provisionen für die Vermittlung von Beteiligung am Schiffsfonds Nordcapital MS Vogemaster.

 

Weitere Informationen:

Infoseite Klagemöglichkeiten der Anleger eines Schiffsfonds

 

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