Nordcapital MS E. R. New York: Welche Rechte können falsch beratene Anleger geltend machen?

Nordcapital MS E. R. New York: Welche Rechte können falsch beratene Anleger geltend machen?
23.10.2012375 Mal gelesen
Die Anleger des Schiffsfonds Nordcapital MS E. R New York müssen sich erneut im Verzicht üben, da die Ausschüttung für das Jahr 2011 ausfallen. Welche Rechte und Ansprüche stehen Anlegern zu?

Der Ausblick auf das Betriebsergebnis des Schiffsfonds Nordcapital MS E. R. New York im Geschäftsbericht 2011 ist so kurz wie ernüchternd. Es wird mitgeteilt, dass das Betriebsergebnis deutlich unter dem Plan liegen wird. Die für die Anleger des Nordcapital MS E. R. New York unmittelbar spürbaren Folgen sind eine erneute Nullrunde bei den Ausschüttungen. Wollen Nordcapital MS E. R. New York-Anleger angesichts der fortwährenden Probleme Ansprüche geltend machen, können sie sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden.

 

Wenn eine Kapitalanlage, wie zum Beispiel ein Schiffsfonds, schlechte bzw. nicht erwartungsgemäße Ergebnisse liefert, stellen sich Anleger nicht selten die Frage, ob ihnen Schadensersatzansprüche zustehen. Ausfallende Ausschüttungen wie bei dem Fonds Nordcapital MS E. R. New York können Auslöser sein. Insbesondere dann, wenn bei der Anlageberatung ein Bild von der Kapitalanlage vermittelt wurde, das sich von der tatsächlichen Entwicklung (deutlich) unterscheidet. Lag eine falsche Anlageberatung vor, können Anleger Schadensersatz fordern.

 

Im Fall einer Falschberatung können Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden

 

Eine Anlageberatung ist dann fehlerhaft, wenn sie nicht anleger- oder anlagegerecht ist. Um ordnungsgemäß zu beraten, musste die beratende Stelle (Bank oder Anlageberater) zunächst die Anlagewünsche und –ziele des Anlegers in Erfahrung bringen. Hierbei kann es sich um Sicherheit, Renditenmaximierung, Kapitalerhalt oder eine Altersvorsorge handeln. Die Berater müssen dann eine Kapitalanlage auswählen, die zu den Wünschen des Anlegers passt.

 

In einem zweiten Schritt müssen die Berater umfassend über die Kapitalanlage informieren und ein realistisches Bild zeichnen. Wie funktioniert das Anlagemodell und welche Risiken bestehen? Die Berater dürfen also nicht nur die Vorteile und Chancen eines Finanzprodukts anpreisen, sie müssen auch über dessen Risiken aufklären. Schiffsfonds wohnt eine Reihe von Risiken inne, da es sich um Unternehmensbeteiligungen mit einem Insolvenzrisiko, Totalverlustrisiko und diversen Betriebsrisiken handelt. In diesem Zusammenhang stellt sich auch immer wieder die brisante Frage nach (versäumten) Hinweisen auf Provisionen. Weiterhin musste den Anlegern rechtzeitig ein Emissionsprospekt übergeben werden.

 

Anleger mussten realistisches Bild von dem Fonds erhalten

 

Für falsch beratene Anleger des Schiffsfonds Nordcapital MS E. R. New York bestehen gute Chancen, dass sie sich von ihrer Beteiligung an dem Schiffsfonds trennen können und Schadensersatz fordern können. Wie gut die individuellen Chancen sind, Schadensersatzansprüche durchsetzen zu können, kann ein Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht klären. Hierbei kann die mögliche Verjährung von Ansprüchen eine Rolle spielen, da es neben der zehnjährigen Höchstverjährungsfrist ab den Anlagezeitpunkt auch eine kürzere, Dreijahresfrist gibt. Diese fängt ab dem Zeitpunkt zu laufen an, an dem der Anleger weiß, dass er oder sie falsch beraten wurde.

 

Weitere Informationen:

Infoseite über die Klagemöglichkeiten der Anleger eines Schiffsfonds

 

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