HCI Shipping Select XXI – Klagen auf Schadensersatz für falsch beratene Anleger

HCI Shipping Select XXI – Klagen auf Schadensersatz für falsch beratene Anleger
01.10.2012302 Mal gelesen
Nicht jedes Anlageberatungsgespräch war geeignet, Anlegern Klarheit über die Funktionsweise und vor allem die Risiken eines Schiffsfonds zu verschaffen. Wurden Anleger des HCI Shipping Select XXI nicht ordnungsgemäß beraten, können sie Schadensersatz fordern.

Der Schiffsfonds HCI Shipping Select XXI kam 2006 auf den Markt und beteiligt sich an vier unterschiedlich großen Containerschiffen namens MS JPO Scorpius, MS Constantin S, MS JPO Sagittarius und MS Conrad S. Vor allem letztere Schiffsbeteiligung sorgte bereits dafür, dass auf Ebene des HCI Shipping Select XXI von dessen Anlegern im 2010 frisches Geld zur Verfügung gestellt werden musste. Nicht wie versprochen entwickelten sich dementsprechend auch die Ausschüttungen, die immer weiter hinter den anfänglich, üppigen Prognosen zurückbleiben.

 

Anleger, die sich von der ihrer Beteiligung an dem Schiffsfonds HCI Shipping Select XXI trennen möchten, können sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht hinsichtlich ihrer rechtlichen Optionen beraten lassen. Ein oft lohnender Ansatzpunkt ist die Überprüfung der Anlageberatung auf Fehler, da nicht jedes Anlagegespräch den hohen Anforderungen der höchstrichterlichen Rechtsprechung hinsichtlich der Beratung der Anleger gerecht wird. Fehlerhafte Beratungsgespräche sind daher keine Seltenheit.

 

Schiffsfonds sind Unternehmensbeteiligungen

 

Empfehlen Berater Anlegern eine bestimmte Kapitalanlage, wie zum Beispiel einen Schiffsfonds, muss diese zu den Wünschen des Anlegers passen. In einem nächsten Schritt müssen die Berater auch umfassend über die Kapitalanlage informieren: Wie funktioniert das Anlagemodell und welche Risiken bestehen? Die Berater dürfen also nicht nur die Vorteile und Chancen eines Finanzprodukts anpreisen, sie müssen auch über Risiken aufklären. Dies gilt insbesondere dann, wenn ein Anleger sich zuvor noch nie an einem geschlossenen Fonds beteiligt hatte. Wurde gegen eine dieser Pflichten verstoßen, bestehen Schadensersatzansprüche wegen falscher Anlageberatung.

 

Wurde Anlegern die Schiffsbeteiligung HCI Shipping Select XXI von ihren Anlegern für die sichere Altersvorsorge empfohlen, handelt es sich um eine falsche Empfehlung. Denn Schiffsfonds sind unternehmerische Beteiligungen und somit keine sicheren, für die Altersversorge geeigneten Kapitalanlagen. Auch mussten Anleger auf diverse weitere Risiken hingewiesen werden, wie zum Beispiel das Verlustrisiko oder den ungeregelten Zweitmarkt, der keine jederzeitige problemlose Verfügbarkeit des Geldes erlaubt. Ein heikler Punkt vieler Beratungsgespräche ist die (fehlende) Aufklärung der Anleger über Provisionen.

 

Für Anleger des Schiffsfonds HCI Shipping Select XXI, die bei ihrem Anlageberatungsgespräch falsch beraten wurden, bestehen gute Chancen, dass sie sich von ihrer Beteiligung an dem Schiffsfonds trennen können und Schadensersatz fordern können. Die Anleger des HCI Shipping Select XXI sollten nicht zögern, sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten zu lassen. Anleger können so ihre individuellen Chancen ausloten lassen, ob sie sich von ihrer Schiffsbeteiligung trennen und erfolgreich Schadensersatz fordern können.

 

Weitere Informationen:

Infoseite über Rechtsansprüche der Schiffsfondsanleger

 

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