Deutsche Bank finanzierte Schrottimmobilien: Versteigerung der Immobilie mit 70% Verlust

Deutsche Bank finanzierte Schrottimmobilien: Versteigerung der Immobilie mit 70% Verlust
26.09.2012584 Mal gelesen
Mit kleinem Geld zur eignen Immobilie? Ein Traum, der für viele Betroffene zum Alptraum geworden ist

Schenkt man den Aussagen diverser Vermittlungsgesellschaften glauben, so ist der Traum vom Besitz einer eigenen Immobilie auch mit kleinem Geldbeutel möglich. Dass der Traum aber schnell zum Alptraum wird, mussten viele Betroffene am eigenen Leib erfahren.

Vorsorgen fürs Alter? Wer möchte das nicht. Besonders Immobilien stehen bei den Deutschen hoch im Kurs. Wie eine durch die Wirtschaftskammer betriebe Auswertung des Grundbuchs zeigte, stiegen die Preise für Immobilien auch 2011 kräftig. In keiner einzigen Kategorie gab es Preisrückgänge. Immobilienbesitzer können sich somit über eine Wertsteigerung erfreuen. Ausgenommen hiervon sind jedoch Besitzer  von sog. Schrottimmobilien. Diesen droht anstatt positiven Preissteigerungen vielmehr der finanzielle Ruin.

Was sind Schrottimmobilien?
Schrottimmobilien sind im Wesentlichen durch ihren überteuerten Verkaufspreis im Vergleich zu ihrem tatsächlichen Wert geprägt. Der Erwerber muss für die Immobilie also deutlich mehr Geld aufwenden, als diese tatsächlich Wert ist. Unter Schrottimmobilien fallen jedoch auch solche Objekte, die in der Sanierungsphase stecken geblieben sind oder sich in einem desolaten bzw. nahezu abbruchreifen Zustand befinden.

Die Finanzierung
Die Finanzierung der Immobilien erfolgt regelmäßig durch Banken. In diesem Zusammenhang sind besonders Kreditinstitute wie beispielsweise die Deutsche Bank, die Deutsche Kreditbank AG (DKB) sowie die Badenia Bausparkasse hervorzuheben. Alle der erwähnten Kreditinstitute finanzierten Objekte, die den finanziellen Möglichkeiten der Klein- und Normalverdiener in keinster Weise entsprachen.

Verluste bis zu 70%
Ist der Kaufvertrag erst einmal unterschrieben, lassen die ersten Überraschungen oft nicht lange auf sich warten. Hierzu gehören nicht selten ausbleibende Mieteinnahmen und stetig steigende Zuzahlungen.

So auch in folgendem Fall. Hier hat die Deutsche Bank eine Immobilie mit 122.000 Euro finanziert und das Darlehn bereits vier Monate nach vollständiger Auszahlung fällig gestellt. Die Verwertung im Wege der Zwangsversteigerung erfolgte nach nur dreieinhalb Jahren zu einem Verwertungserlös in Höhe von 38.500 Euro.

Handlungsmöglichkeiten für Betroffene
Prinzipiell ist die Auswahl der Handlungsmöglichkeiten abhängig vom jeweiligen Einzelfall. Ansatzpunkte liefert eine mögliche Falschberatung in Bezug auf die mit dieser Investition verbundenen Risiken. In diesem Zusammenhang muss der Verkäufer einer Immobilie die für Anlagezwecke bestimmt ist, den Erwerber umfassend zu den mit der Kapitalanlage verbundenen Risiken hinweisen. Wird diese „Hinweispflicht“ nicht beachtet, kann der Verkäufer sich gegenüber dem Kunden schadensersatzpflichtig machen. Dies kann u.U. zur Rückabwicklung des Kaufvertrages führen.

Wir empfehlen betroffenen Immobilienbesitzern nun zu handeln. Die IVA Rechtsanwalts AG ist eine auf Anlegerschutz spezialisierte Rechtsanwaltskanzlei, die bundesweit geschädigte Kapitalanleger vertritt. Aufgrund unserer konsequenten Spezialisierung auf das Banken- und Kapitalanlagerecht bieten wir Anlegerschutz auf höchstem Niveau. Wir prüfen in einer persönlichen Beratung, ob mögliche Schadensersatzansprüche auch tatsächlich bestehen und diese mit Erfolg durchgesetzt werden können.

Für weitere Informationen oder Fragen stehen wir Ihnen auf www.anlegerschutz.ag\Schrottimmobilien gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen zu folgenden Themen finden Sie hier:

-          Immobilienbetrug

-          Schrottimmobilien - Anzeichen beachten

-          Schrottimmobilien mit Bezug zur Bausparkasse Badenia

-          Schrottimmobilien mit Bezug zur Deutschen Kreditbank

-          Anlegerschützer warnen vor dem Kauf von Schrottimmobilien

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http://www.schrottimmobilien-hilfe.com/