KGAL BA 206 SeaClass 8: Falsche Anlageberatung führt zu Anspruch auf Schadensersatz

KGAL BA 206 SeaClass 8: Falsche Anlageberatung führt zu Anspruch auf Schadensersatz
26.09.2012340 Mal gelesen
Schiffsbeteiligungen wie der Fonds KGAL BA 206 SeaClass 8 eignen sich nicht für jeden Anlagezweck. Wurden der Schiffsfonds den Anlegern als sichere Kapitalanlage angepriesen, steht eine falsche Anlageberatung und damit Schadensersatzansprüche im Raum.

Der 2007 aufgelegte Schiffsfonds KGAL BA 206 SeaClass 8 investiert in die drei Tanker SC Laura, MT Handytankers Glory und MT Handytankers Spirit. Hinsichtlich der Ausschüttungen war für die Anleger des Schiffsfonds in den letzten Jahren in erster Linie Verzicht angesagt. Ein Grund hierfür waren Sondertilgungen für die Kredite des Fonds. Wie sich die wirtschaftliche Entwicklung (und die Ausschüttungen) des KGAL BA 206 SeaClass 8 zukünftig entwickeln werden, hängt in erster Linie von den Erträgen der drei Tanker SC Laura, MT Handytankers Glory und MT Handytankers Spirit ab.

 

Anleger, die nicht länger an ihrer Beteiligung an dem Schiffsfonds KGAL BA 206 SeaClass 8 festhalten möchten, können sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht hinsichtlich ihrer Handlungsmöglichkeiten beraten lassen. Ein oft lohnender Ansatzpunkt ist die Überprüfung der Anlageberatung auf Fehler, da nicht jedes Anlagegespräch den hohen Anforderungen der höchstrichterlichen Rechtsprechung hinsichtlich der Beratung der Anleger gerecht wird. So müssen die Anlageziele des Kunden berücksichtigt werden und es muss eine passende Anlage empfohlen werden.

 

Schiffsfonds sind Unternehmensbeteiligungen, welche sich nicht als sichere Kapitalanlage eignen

 

Wurde Anlegern von ihren Bank- oder Anlageberatern die Schiffsbeteiligung KGAL BA 206 SeaClass 8 für die sichere Altersvorsorge empfohlen, handelt es sich um eine falsche Empfehlung. Denn Schiffsfonds sind unternehmerische Beteiligungen und somit keine sicheren, für die Altersversorge geeigneten Kapitalanlagen. Auch mussten Anleger auf diverse weitere Risiken hingewiesen werden, wie zum Beispiel den ungeregelten Zweitmarkt, der keine jederzeitige problemlose Verfügbarkeit des Geldes erlaubt. Erhielten die Berater für die Vermittlung der Schiffsbeteiligung – wie so oft – hohe Provisionen, mussten sie die Anleger ungefragt darüber aufklären.

 

Für Anleger des Schiffsfonds KGAL BA 206 SeaClass 8, die bei ihrem Anlageberatungsgespräch falsch beraten wurden, bestehen gute Chancen, dass sie sich von ihrer Schiffsbeteiligung trennen können und Schadensersatz fordern können. Die Anleger des KGAL BA 206 SeaClass 8 sollten daher gerade angesichts der nicht unbedingt rosigen Lage des Schiffsfonds nicht zögern, sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten zu lassen. Anleger können so ihre individuellen Chancen ausloten lassen, ob sie sich von ihrer Schiffsbeteiligung trennen und erfolgreich Schadensersatz fordern können.

 

Weitere Informationen:

Infoseite über Rechtsansprüche der Anleger eines Schiffsfonds

 

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