MPC Leben Plus – Schadensersatz für falsch beratenen Anleger

MPC Leben Plus – Schadensersatz für falsch beratenen Anleger
24.09.2012234 Mal gelesen
Fehlerhafte Anlageberatungsgespräche lösen Schadensersatzansprüche aus. Anleger des Lebensversicherungsfonds MPC Leben Plus, die befürchten, dass ihr Beratungsgespräch Fehler aufwies, können ihre individuellen Ansprüche ermitteln lassen. Vorsicht Verjährung bei Beteiligungen aus dem Jahr 2002!

Anleger konnten sich zwischen 2002 und 2004 an dem Lebensversicherungsfonds MPC Leben Plus beteiligten. In diesem Zeitraum wurden rund 28 Mio. Euro Anlegergeld in den MPC Leben Plus investiert. Mit diesem Geld sowie Fremdkapital im Wert von rund 59 Mio. Euro wurden auf dem Zweitmarkt 419 „gebrauchte“ Lebensversicherungspolicen erworben. In der Folgezeit zeigte sich jedoch, dass der MPC Leben Plus den hohen Erwartungen der Anleger nicht gerecht werden konnte.

 

Das Geschäftsmodell des MPC Leben Plus basiert darauf, dass am Ende der Laufzeit eines Lebensversicherungsvertrags die angesparte Versicherungssumme sowie die Überschussbeteiligungen an den Lebensversicherungsfonds ausgezahlt werden. Allerdings fielen seit der Finanzkrise 2008 die Überschussbeteiligungen und Schlussgewinnanteile nicht wie prognostiziert aus. Die Anleger bekamen bislang deutlich weniger Ausschüttungen als bei Anlagestart angenommen. Wie sich der MPC Leben Plus zukünftig entwickeln wird, bleibt abzuwarten.

 

Lebensversicherungsfonds sind keine sicheren Kapitalanlagen

 

Anleger des MPC Leben Plus, die mit der Entwicklung des Lebensversicherungsfonds nicht zufrieden sind, können im Rahmen einer rechtlichen Überprüfung durch einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht klären lassen, ob sie sich von ihrer Beteiligung am MPC Leben Plus trennen können. So kann beispielsweise die Anlageberatung überprüft werden. In vielen Fällen ist bei der Anlageberatung zu beanstanden, dass diese nicht anleger- und anlagegerecht und damit fehlerhaft war.

 

Zu den häufig wiederkehrenden Fehlern gehört, dass Bank- und Anlageberater die Anleger nicht ausreichend über die mit der Investition in einen Lebensversicherungsfonds verbundenen Risiken – wie das (Total)Verlustrisiko - aufklärten. Dabei verträgt sich ein solches Verlustrisiko nicht mit dem Konzept einer sicheren Geldanlage oder gar einer Altersvorsorge. Ein immer wieder heikler Punkt vieler Anlageberatungsgespräche ist die (fehlende) Aufklärung über Provisionen.

 

Vorsicht Verjährung, wenn sich Anleger im Jahr 2002 an dem Fonds MPC Leben Plus beteiligten

 

Sollten Anleger des Lebensversicherungsfonds MPC Leben Plus jetzt das Gefühl haben, dass bei ihrer Anlageberatung solche und ähnliche Versäumnisse auftraten, sollten sie nicht zögern, sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht zu wenden. Dabei sollten Anleger des MPC Leben Plus nicht allzu lange zögern, da für die im Jahr 2002 erworbenen Anteile Verjährung droht – möglicherweise tagesgenau. Daher sollten die Anleger des MPC Leben Plus keine Zeit verlieren und überprüfen, an welchem Tag sie ihre Anteile an dem Lebensversicherungsfonds erwarben.

 

Weitere Informationen:

Infoseite Lebensversicherungsfonds

 

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