HCI Hammonia I – Falsche Anlageberatung verursacht Ansprüche auf Schadensersatz

HCI Hammonia I – Falsche Anlageberatung verursacht Ansprüche auf Schadensersatz
24.09.2012292 Mal gelesen
Die Anforderungen an eine ordnungsgemäße Anlageberatung sind hoch und nicht jedes Beratungsgespräch wird diesen Anforderungen gerecht. Wurden Anleger des Schiffsfonds HCI Hammonia I falsch beraten, können sie Schadensersatz fordern.

Es läuft nicht alles optimal bei dem Schiffsfonds HCI Hammonia I. Beim Fonds handelt es sich um einen 2004 aufgelegten Dachfonds, welcher sich über die beiden Schiffsfonds Europa I und Europa II an den sechs Containerschiffen MS Austria, MS Belgica, MS Finnlandia, MS Helvetia, MS Islandia und MS Polonia beteiligt. Die Anleger des Dachfonds erhielten in den ersten Jahren nach dem Start Ausschüttungen in der prognostizierten Höhe. Dies änderte sich jedoch nach der dritten Ausschüttung. Die Anleger des Schiffsfonds mussten seitdem auf Ausschüttungen verzichten.

 

Anleger, die sich von ihrer Beteiligung an dem Fonds HCI Hammonia I trennen möchten, können rechtliche Schritte erwägen. Die Beratung durch einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht kann klären, ob die Anleger erfolgreich Ansprüche geltend machen können. So kann im Rahmen einer Überprüfung der Kapitalanlage ermittelt werden, ob Anlegern der verlustfreie Ausstieg aus dem Schiffsfonds HCI Hammonia I ermöglicht werden kann. Hierfür kann beispielsweise die Anlageberatung auf Fehler überprüft werden.

 

Fehlerhafte Anlageberatung ist keine Seltenheit

 

Im Rahmen eines ordnungsgemäßen Beratungsgesprächs müssen die Berater die Funktionsweise und die Risiken eines Schiffsfonds erklären. Wurden Anleger nicht auf die Risiken hingewiesen, die sich aus der Beteiligung an dem HCI Hammonia I ergeben, stehen Schadensersatzansprüche wegen falscher Beratung im Raum. Beispielsweise wurde nicht jedem Anleger in der Anlageberatung ausreichend erläutert, was ein geschlossener Schiffsfonds ist und welche Risiken mit einer Beteiligung verbunden sind. Ein solcher Hinweis ist insbesondere dann nötig, wenn ein Anleger zuvor noch nie in einen geschlossenen Fonds investiert hatte.

 

Schiffsdachfonds wie der HCI Hammonia I sind nämlich keine sicheren Kapitalanlagen und nicht für eine sichere Altersvorsorge geeignet. Ein Dachfonds beteiligt sich an Fonds, die sich ihrerseits an Unternehmen beteiligen. Diesen Unternehmen wohnen Verlustrisiken bis hin zum Totalverlust inne, was sich auf Ebene des Dachfonds auswirken kann. Auch mussten Anleger darauf hingewiesen werden, dass sie sich nicht jederzeit problemlos von ihrer Beteiligung an einem Schiffsfonds trennen können. Der Zweitmarkt für „gebrauchte“ Fondsanteile ist nicht geregelt. (Fehlende) Hinweise auf Provisionen sind ein Knackpunkt vieler Beratungsgespräche, da Berater oftmals gegen Aufklärungspflichten verstießen. Haben Anleger des HCI Hammonia I das Gefühl, dass sie bei ihrem Beratungsgespräch nicht ausreichend über die Risiken eines Schiffsfonds aufgeklärt wurden, können sie sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden, um ihre individuellen Ansprüche und Rechte überprüfen zu lassen.

 

Weitere Informationen:

Infoseite über Rechtsansprüche der Anleger einer Schiffsbeteiligung

 

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