Grauer Kapitalmarkt: Erfolgreiche Klage wegen Vermittlung einer atypisch stillen Beteiligung

19.09.2012302 Mal gelesen
Berlin, den 19. September 2012. Atypisch stille Beteiligungen sind für unerfahrene Anleger besonders risikoreich, weil sie ein Totalverlustrisiko beinhalten und zudem häufig eine Nachschussverpflichtung begründen. Wir konnten unseren Mandanten mit einer Klage gegen einen Anlageberater helfen, der sie bei Abschluss der Beteiligung falsch beraten hatte.

Der Fall
Der Berater nahm Kontakt zu unseren Mandanten auf, um ihnen nach einer „Vermögensanalyse“ die Beteiligung an einem neuen, angeblich äußerst vielversprechenden Unternehmen anzubieten. Unsere Mandanten verfügten über keinerlei Erfahrungen mit Unternehmensbeteiligungen und betonten deshalb mehrfach, dass sie nur an einer sehr sicheren Anlage interessiert seien. Daraufhin versicherte der Berater, dass es sich um eine absolut sichere und seriöse Anlage handele.
Nach wenigen Jahren allerdings war das Unternehmen pleite und das für die Altersvorsorge gedachte Kapital verloren.

Was nun?
Auf der Suche nach Hilfe stießen die Mandanten auf unser Angebot einer kostenlosen Ersteinschätzung. Nach einer Beratung zu ihren Ansprüchen, Erfolgsaussichten und möglichen Kosten entschlossen sie sich, uns zu mandatieren. In ihrem Auftrag klagten wir schließlich erfolgreich gegen den Vermittler.

Die Entscheidung
Das Gericht kam nach der Beweisaufnahme zu dem Ergebnis, dass unsere Mandanten fehlerhaft und unzureichend beraten worden waren. Der Berater hatte seine Pflichten aus dem Beratungsschuldverhältnis verletzt. Er hatte verschwiegen, dass es sich bei der von ihm vorgeschlagenen Investition um eine risikoreiche Anlageform handelt, bei der auch ein Totalverlust drohen kann und zudem eine Nachschussverpflichtung begründet wird. Gegenüber konservativen Anlegern ohne Fachwissen – wie den Klägern – hätte der Berater nur Anlagen empfehlen dürfen, bei denen alle Risiken weitgehend ausgeschlossen sind. Ihm hätte klar sein müssen, dass sein Angebot auf Grund des Totalverlustrisikos nicht für die Altersvorsorge geeignet ist.
So sprach das Gericht schließlich unseren Mandanten vollen Schadenersatz zu.

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Referenz
Wir wurden von der Zeitschrift „Wirtschaftswoche“ als „Top-Anlegerschutzkanzlei“ ausgewiesen, weil unsere Fachanwälte zuverlässig, erfolgreich und serviceorientiert geschädigte Anleger vertreten.
Wir veröffentlichen regelmäßig in der Fachpresse zum Schutz der Anleger und der Durchsetzung ihrer Ansprüche.
Anfragen der Medien zu Fragen des Anlegerschutzes nehmen unsere Anwälte seit Jahren wahr.

Ansprechpartner:
Jana Meister
Fachanwältin für Versicherungsrecht
Tel.: 030 226674-0
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