DIV Grundbesitzanlage Nr. 39 – Falsch beratene Anleger können Schadensersatz fordern

DIV Grundbesitzanlage Nr. 39 – Falsch beratene Anleger können Schadensersatz fordern
12.09.2012247 Mal gelesen
Passierten bei Anlageberatung vor der Investition in den geschlossenen Immobilienfonds DIV Grundbesitzanlage Nr. 39 Fehler, stehen Schadensersatzansprüche der Anleger im Raum.

Im Jahr 2003 kam der letzte Immobilienfonds des Fondsanbieters DIV Deutsche Immobilienfonds GmbH auf den Markt. Anschließend wurde das Unternehmen in das Emissionshaus Hannover Leasing integriert. Der Fonds DIV Grundbesitzanlage Nr. 39 (auch Hannover Leasing Nr. 150) investiert in zwei Büro- und Geschäftsimmobilien, welche sich in Hamburg bzw. Darmstadt befinden. Jedoch verlief die wirtschaftliche Entwicklung des DIV Grundbesitzanlage Nr. 39 nicht jederzeit reibungslos. Bereits im Rechenschaftsbericht für das Jahr 2009 wurde vor stagnierenden Ausschüttungen gewarnt - die Ausschüttungen für das Jahr 2010 waren reduziert.

 

Anleger, die sich von ihrer Beteiligung an dem Immobilienfonds trennen möchten, können sich rechtlich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten lassen. Wurden sie vor der Investition in den Immobilienfonds DIV Grundbesitzanlage Nr. 39 nicht ordnungsgemäß beraten, stehen Ansprüche auf Schadensersatz im Raum. Denn bei der Anlageberatung müssen zum einen die Wünsche eines Anlegers berücksichtigt werden – sei es die Altersvorsorge oder die Sicherheit des eingesetzten Geldes. Zum anderen muss den Anlegern aber auch ein umfassendes und realistisches Bild von der Kapitalanlage vermittelt werden. Doch nicht jedes Anlageberatungsgespräch wird diesen Anforderungen gerecht.

 

Zu den Risiken, über die Anleger Bescheid wissen mussten, gehört zum Beispiel das Verlustrisiko. Denn ein geschlossener Immobilienfonds ist ein Unternehmen, das sich am Markt bewähren muss. Auch musste erläutert werden, dass es keinen geregelten Zweitmarkt für „gebrauchte“ Fondsanteile gibt, sodass das investierte Geld nicht jederzeit verfügbar ist. Die Überprüfung der Anlageberatung ist daher immer wieder ein erfolgversprechender Ansatzpunkt, um zu ermitteln, ob Schadensersatzansprüche der Anleger bestehen.

 

Anleger des Immobilienfonds DIV Grundbesitzanlage Nr. 39, die das Gefühl haben, dass sie bei ihrem Beratungsgespräch im Unklaren über die Risiken ihrer Kapitalanlage gelassen wurden, können sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten lassen. Ein Fachanwalt kann ermitteln, wie erfolgreich die Anleger ihre individuellen Ansprüche und Rechte durchsetzen können.

 

Weitere Informationen:

Infoseite Geschlossene Immobilienfonds

 

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