BS Invest MS Gustav Schulte: Klagen auf Schadensersatz für Anleger

BS Invest MS Gustav Schulte: Klagen auf Schadensersatz für Anleger
12.09.2012318 Mal gelesen
Wurden Anleger des Schiffsfonds BS Invest MS Gustav Schulte bei der Anlageberatung falsch beraten, können sie Schadensersatzansprüche geltend machen.

Der 2007 vom Hamburger Emissionshaus BS Invest aufgelegte Schiffsfonds MS Gustav Schulte entwickelte sich von Beginn an nicht wie erhofft: Bereits kurze Zeit nach dem Start traten ernsthafte finanzielle Probleme auf, sodass die Schiffsbeteiligung im Jahr 2010 saniert werden musste. Doch auch dieser Schritt konnte den Schiffsfonds BS Invest MS Gustav Schulte nicht mehr retten. Nun wird das mutmaßlich letzte Kapitel der Fondsgeschichte aufgeschlagen: Es wird von der Insolvenzanmeldung des Fonds berichtet.

 

Was können die Anleger des Schiffsfonds jetzt unternehmen? Zunächst besteht die Möglichkeit, Ansprüche im Rahmen des Insolvenzverfahrens über das Vermögen des Fonds BS Invest MS Gustav Schulte geltend zu machen. Allerdings haben Anleger in Insolvenzverfahren meist nicht die besten Karten, sodass Verluste drohen können. Alternativ können Anleger des Schiffsfonds BS Invest MS Gustav Schulte überprüfen lassen, welche individuellen Ansprüche sie geltend machen können. Ein Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht kann prüfen, ob die Anlageberatung falsch war und ob deshalb Ansprüche der Anleger auf Schadensersatz im Raum stehen.

 

Falsche Anlageberatung löst Schadensersatzansprüche aus

 

Beispielsweise wurde bei der Anlageberatung häufig versäumt, die Anleger ausreichend über die Risiken eines Schiffsfonds aufzuklären. Die Insolvenzanmeldung der Schiffsbeteiligung zeigt, dass sich solche Risiken realisieren können. Denn Schiffsfonds sind unternehmerische Beteiligungen und somit keine sicheren, für die Altersversorge geeigneten Kapitalanlagen. Ein weiterer typischer Fehler eines Anlageberatungsgesprächs ist das Versäumnis, die Anleger über Provisionen aufzuklären, die bei der Vermittlung von geschlossenen Schiffsfonds oft und üppig an die Berater flossen.

 

Wurden Anleger vor der Investition in den Schiffsfonds BS Invest MS Gustav Schulte falsch beraten, bestehen für sie gute Chancen, dass sie sich von ihrer Beteiligung trennen können und Schadensersatz fordern können. Die Anleger des BS Invest MS Gustav Schulte sollten in der jetzigen Situation daher nicht zögern, sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten zu lassen. Anleger können so ihre individuellen Chancen ausloten lassen, ob sie sich von ihrer Schiffsbeteiligung trennen und erfolgreich Schadensersatz fordern können.

 

Weitere Informationen:
Infoseite über Rechtsansprüche der Anleger eines Schiffsfonds

 

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