Lydana: Wir haben die ersten Klagen eingereicht!

27.08.2012582 Mal gelesen
Berlin, den 27. August 2012. Wir haben in Sachen Lydana Mobiliengesellschaft mbH & Co. KG (Lydana) für unsere Mandanten die ersten Klagen auf Schadenersatz wegen fehlerhafter Beratung gegen die Commerzbank AG eingereicht.

Hintergrund
Bei Lydana handelt es sich um einen von der ALCAS GmbH initiierten geschlossenen Fonds, der in Lebensversicherungen investiert. Nach dem Erwerb einer Police durch die Lydana übernimmt diese anstelle des bisherigen Versicherungsnehmers die weitere Zahlung der Versicherungsprämien. Das Kapital zum Erwerb der Policen wird durch die Anleger aufgebracht. Die Versicherungsprämien sollten später aus den Rückflüssen der erworbenen Policen bedient werden. Im Dezember 2011 informierte die Lydana ihre Anleger über einen drohenden Totalverlust ihrer Einlagen. Ein solcher scheint zwar abgewendet. Gleichwohl dürfte inzwischen aber feststehen, dass ein erheblicher Teil des angelegten Geldes verloren sein wird.

Fehlerhafte Anlageberatung
Wir werfen der Commerzbank AG vor, dass deren Rechtsvorgängerin, die Dresdner Bank AG, unsere Mandanten bei der Empfehlung, einen Anteil an der Lydana zu erwerben, fehlerhaft beraten hat.

Unsere Mandanten schildern uns, dass sie sich mit geschlossenen Fonds, geschweige denn mit geschlossenen Fonds, die in Versicherungspolicen investieren, nicht auskannten und dass sie auch nicht bereit gewesen seien, mit dem Erwerb der Beteiligung Risiken einzugehen. Im Beratungsgespräch sei die Anlage bei Lydana dann auch als sichere Anlage dargestellt worden. Argumentiert worden sei, dass dieser Fonds in Lebensversicherungspolicen investiere. Da bei diesen Policen die auszuzahlende Versicherungssumme feststehe und garantiert sei, bestehe bei dieser Anlage keinerlei Risiko. Zudem könne die Lydana die Policen, die mit fortschreitender Zeit immer wertvoller werden, weiterverkaufen. Mit einer Rendite zwischen vier und acht Prozent eigne sich diese Anlage auch bestens für die private Altersvorsorge. Tatsächlich war aber die Anlage im Lydana keineswegs „sicher“. Denn bei einer sicheren Anlage erwartet ein Anleger, dass zumindest das eingesetzte Kapital erhalten bleibt – was hier unter dem Strich wohl ausgeschlossen sein dürfte.

Keine Offenlegung der Rückvergütung
Die Dresdner Bank AG hätte unserer Ansicht nach auch darüber aufklären müssen, ob und in welcher Höhe sie für die Empfehlung, sich an der Lydana zu beteiligen, selbst eine Rückvergütung erhält. Denn erst durch eine solche Aufklärung erfährt der Anleger, wie hoch das Eigeninteresse seines Beraters ist, möglicherweise gerade diese Beteiligung an den Mann zu bringen. Eine solche Aufklärung hat gegenüber unseren Mandanten regelmäßig nicht stattgefunden.

Fehlerhafte Risikoaufklärung
Auch eine Aufklärung über weitere Risiken und Unwägbarkeiten einer Beteiligung an der Lydana hat nach den Schilderungen unserer Mandanten regelmäßig nicht stattgefunden. Genannt sei hier neben dem allgemeinen Verlustrisiko beispielhaft nur das Blind Pool Risiko. Hinter dem Blind Pool Risiko steckt das Problem, dass der Fonds aus welchen Gründen auch immer möglicherweise gar nicht in der Lage sein wird, gerade solche Versicherungspolicen zu erwerben, die zum Erreichen der versprochenen Rendite oder gravierender: wenigstens zur Rückzahlung des eingezahlten Geldes notwendig sind.

Schadenersatz
Wir fordern für unsere Mandaten den nach Abzug der Ausschüttungen und der vor kurzem erfolgten Zahlung aus der Verwertung der Policen verbleibenden Restschaden ein, der sich momentan – ggf. zuzüglich eines Zinsschadens – knapp unterhalb der Hälfte des eingesetzten Kapitals einzupegeln scheint.

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