Santander Kapitalprotekt: Anteilsrücknahme ausgesetzt – Rechte der Anleger

Santander Kapitalprotekt: Anteilsrücknahme ausgesetzt – Rechte der Anleger
08.08.2012303 Mal gelesen
Die Anleger des Santander Kapitalprotekt können seit geraumer Zeit ihre Anteile nicht mehr zurückgeben: Der Fonds ist geschlossen. Welche Rechte und Ansprüche stehen den Anlegern zu?

Seit Monaten ist der Fonds Santander Kapitalprotekt (WKN: SEB1AA / ISIN: DE000SEB1AA9) geschlossen. Denn bei den offenen Immobilienfonds, in die der Santander Kapitalprotekt investierte, steht es nicht zum Besten. Insgesamt sind über 75 % des Fondsvermögens des Santander Kapitalprotekt von Liquidationen betroffen. Für die Anleger bedeutet das, dass dass die Schließung wohl weiter andauern wird, da Dachfonds wie der Santander Kapitalprotekt für unbegrenzte Zeit geschlossen bleiben können.

 

Was können Anleger des Santander Kapitalprotekt, die sich von ihren Anteilen trennen möchten,  in dieser Situation unternehmen? Ein Verkauf der Anteile an der Börse ist für viele Anleger nicht die erste Wahl, da der Kurs der Anteile des Santander Kapitalprotekt sich bei der Hälfte des Anteilswerts bewegt. Alternativ können Anleger sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden. So kann geklärt werden, wie gut die individuellen Chancen der Anleger der Santander Kapitalprotekt sind, dass sie sich verlustfrei von ihren Anteilen trennen können. Hierfür kann überprüft werden, ob die Anlageberatung Fehler aufwies, die zum Schadensersatz führen können.

 

Beratungsfehler können Schadensersatzansprüche auslösen

 

Zu den häufig auftretenden Fehlern einer Anlageberatung zählt, dass Anlegern erklärt wurde, dass Dachfonds wie der Santander Kapitalprotekt die Anteilsrücknahme unbefristet aussetzen können. Daher ist gerade die jederzeitige Verfügbarkeit des investierten Kapitals nicht gegeben. Auch war nicht allen Anlegern bewusst, dass sich offene Immobilienfonds seit längerem in einer Krise befinden, die sich auch auf die Zielfonds des Santander Kapitalprotekt auswirkte. Auch ist zu überprüfen, ob die Anlage- oder Bankberater Vermittlungsprovisionen (kick backs) erhielten, über die Anleger aufgeklärt werden mussten. Bei der Anlageberatung muss den Anlegern ein Prospekt übergeben werden, in dem der Santander Kapitalprotekt ausführlich beschrieben wird.

 

Im Fall, dass die Berater gegen eine der obigen Pflichten verstießen, bestehen für Anleger des Santander Kapitalprotekt gute Chancen, dass sie Schadensersatz fordern können. So können Anleger ihr eingezahltes Geld zurückerhalten und müssen sich nicht die zeitlich unbegrenzte Schließung einlassen. Erste Urteile zu offenen Immobilienfonds bestätigen dies. Anleger des Santander Kapitalprotekt sollten nun dringend handeln und sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten lassen, der sich speziell mit offenen Immobilienfonds auskennt. Die Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH berät und vertritt bereits Anleger des Santander Kapitalprotekt. Die Kanzlei führt bundesweit Prozesse und Verfahren für Anleger, die Schadensersatz einfordern.

Weitere Informationen:

Infoseite Santander Kapitalprotekt

 

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