HSC Shipping Protect 3: Welche Rechte stehen Anlegern des HCI Garantieprodukts zu?

HSC Shipping Protect 3: Welche Rechte stehen Anlegern des HCI Garantieprodukts zu?
07.08.2012420 Mal gelesen
Die wirtschaftliche Entwicklung des HSC Shipping Protect 3 entspricht nicht den Prognosen. Für die Anleger bedeutet dies, dass sie auf Ausschüttungen verzichten mussten. Anleger des HSC Shipping Protect 3 können Schadensersatzansprüche zustehen.

Das HCI Garantieprodukts HSC Shipping Protect 3 ist ungewöhnlich aufgebaut. Die Anleger müssen sich jedoch mit einem „gewöhnlichen“ Problem abfinden: Die wirtschaftliche Entwicklung des HSC Shipping Protect 3 ist nicht so gut wie erhofft, sodass die Anleger auf Ausschüttungen verzichten mussten. Es scheint, also ob sich die Startschwierigkeiten des Garantieprodukts fortsetzten. Die Beteiligungen an dem Garantieprodukt HSC Shipping Protect 3 wurden 1 ½ Jahre lang vertrieben und selbst am Ende dieser langen Zeichnungsphase konnte nur 1/5 des ursprünglich eingeplanten Anlegergeldes eingesammelt werden.

 

Ausschüttungen liegen deutlich unter Plan

 

Die Konzeption des HSC Shipping Protect 3 basiert auf Beteiligungen an Schiffen des Schiffsfondsanbieters HCI Capital, dennoch weicht dieses Finanzprodukt deutlich von Bild eines klassischen Schiffsfonds ab. 53,5 % des Vermögens des HSC Shipping Protect 3 wurden in Beteiligungen an 18 HCI Schiffen investiert („Shipping“). 46,5 % der Investition flossen in verzinsliche Anlagen der HSH Nordbank („Protect“). Es wurden jährliche Ausschüttungen von 5 % und mehr in Aussicht gestellt, jedoch war das Garantieprodukt HSC Shipping Protect 3 bislang nicht so ergiebig für dessen Anleger.

 

Anlageberatung muss über Risiken aufklären

 

Anleger des HSC Shipping Protect 3, die sich nicht mit der dürftigen Entwicklung ihres Garantieprodukts abfinden möchten, können eine rechtliche Überprüfung ihrer Kapitalanlage in Erwägung ziehen. Ein Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht kann abklären, welche Möglichkeiten Anlegern offen stehen. Zum Beispiel kann geprüft werden, ob bei der Anlageberatung Fehler passierten und ob deshalb Schadensersatzansprüche der Anleger im Raum stehen.  So mussten die Anleger des HSC Shipping Protect 3 sowohl über die Risiken der Schiffsbeteiligungen als auch der verzinslichen Anlagen aufgeklärt werden.

 

Wurden solche Aufklärungspflichten durch die Berater verletzt, bestehen für die Anleger des HSC Shipping Protect 3 gute Chancen, dass sie sich von ihrer Kapitalanlage trennen können und Schadensersatz fordern können. So kann ein verlustfreier Ausstieg vor dem weit entfernten Ende der 18-jährigen Laufzeit im Jahr 2026 ermöglicht werden. Anleger des HSC Shipping Protect 3, die wissen möchten, wie gut ihre individuellen Chancen auf Schadensersatz sind, können sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten lassen.

 

Weitere Informationen:

Infoseite Rechtansprüche der Anleger von Schiffsbeteiligungen

 

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