Zahlungskartenmissbrauch: Sicherheitslücke beim Bezahlen mit ec-Karte

06.08.2012337 Mal gelesen
Berlin, den 6. August 2012. Wie das ARD-Magazin „Monitor“ am 12. Juli 2012 berichtete, ist erneut eine Sicherheitslücke im Bezahlsystem mittels ec-Karte bekannt geworden.

Ausspähen von Kartendaten
Nachdem in den letzten Jahren das Skimming, also die Manipulation von Geldausgabeautomaten, im Fokus der Täter stand, scheinen sich nun auch die mobilen Bezahlterminals an Einzelhandelskassen zu einem lukrativen Angriffsziel  entwickelt zu haben. Kein Wunder, werden doch jedes Jahr mehr als 2,5 Milliarden Zahlungen an solchen Terminals durchgeführt, womit die Anzahl der zu erbeutenden Kartendaten für die Täter enorm hoch ist.
 
Sicherheitslücke bei bestimmten Terminals
Der „Monitor“-Beitrag offenbart nun eine eklatante Sicherheitslücke bei den Geräten eines Herstellers. Mittels einer Hackerattacke werden die Bezahlterminals mit einer Schadsoftware infiziert, die sowohl die eingegebene PIN mitlesen lässt als auch sämtliche Kartendaten kopiert und an die Täter weiterleitet. Von diesen anfälligen Geräten sind in Deutschland ca. 300.000 in Betrieb.

Enormes kriminelles Potential
Statistisch gesehen kauft jeder zweite Deutsche mit ec-Karte ein. Dem „Monitor“-Beitrag zufolge bestünde der worst case darin, dass Täter innerhalb weniger Monate an hunderttausende Kartendaten gelangen und so die Konten der Kunden leer räumen könnten. Besonders gefährlich sei, dass diese Angriffe keinerlei Spuren hinterlassen und über einen langen Zeitraum hinweg nicht auffallen würden. Auch wäre hier, anders als z.B. beim Skimming,  kein direkter Zugriff auf das Terminal nötig, alles passiere über ein Netzwerk und sei damit unsichtbar. Dieses Sicherheitsproblem ist offenbar nicht leicht zu lösen; erst jetzt – so „Monitor“ - sei ein Softwareupdate in Arbeit.

Wenn solche Sicherheitsprobleme bekannt werden, bleibt die Frage, ob nicht jeder Kunde, der seine Einkäufe per ec- oder Kreditkarte bezahlt, zum potenziellen Zahlungskartenmissbrauchsopfer werden könnte.

Lesen Sie dazu auch über unsere Recherchen in der Meldung „Zahlungskartenmissbrauch: Unsere Kanzlei nutzt Erkenntnisse von Informatikern und Kryptologen“.

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