Schiffsbeteiligung fordert Ausschüttungen zurück? Hilfe für Anleger

Schiffsbeteiligung fordert Ausschüttungen zurück? Hilfe für Anleger
26.07.2012346 Mal gelesen
Während der Schifffahrtskrise fordern nicht wenige Schiffsbeteiligungen von ihren Anlegern bereits ausgezahltes Geld zurück. Hilfe für Anleger, die mit solchen Forderungen konfrontiert werden.

Vielen Schiffsbeteiligungen kämpfen im Sommer 2012 mit wirtschaftlichen Problemen. Die Transportschifffahrt wird von einer großen Krise erschüttert. Nicht wenige Schiffsfonds befinden sich am Rande ihrer finanziellen Möglichkeiten und wenden sich an ihre Anleger, die bereits ausgezahlte Ausschüttungen zurückzahlen sollen. Nicht wenige Anleger sind von den Forderungen ihrer Schiffsbeteiligung überrascht und fragen sich, ob das überhaupt rechtens ist.

 

Die rechtliche Möglichkeit, Ausschüttungen zurückzufordern, eröffnen die Gesellschaftsverträge der Schiffsfonds und die gesetzlichen Regelungen des Handelsgesetzbuchs (HGB). In den Verträgen befinden sich üblicherweise Klauseln, die die Rückforderung von Ausschüttungen ermöglichen. Ein Verweis auf § 172 HGB reicht, um bereits geleistete Ausschüttungen zurückfordern zu können.

 

Kurz umrissen hat es sich mit § 172 HGB folgendes auf sich. Ein Anleger beteiligt sich mit einem bestimmten Betrag an einem Schiffsfonds. Ist dieser Betrag voll eingezahlt, können keine Forderungen an die Anleger herangetragen werden. In wirtschaftlich günstigen Zeiten können Schiffsfonds Gewinne verteilen; in wirtschaftlich schlechten Zeiten können Schiffsfonds jedoch auf das eingezahlte Geld der Anleger zurückgreifen, und einen Teil dieses Geldes an die Anleger als Ausschüttungen zurückzahlen. Der angelegte Betrag schrumpft dann. § 172 HGB verschafft den Schiffsfonds die Möglichkeit, von den Anlegern zu verlangen, dass diese ihre Beteiligung wieder „auffüllen“ und die Ausschüttungen werden zurückgefordert.

 

Aufgrund dieser Regelungen können Schiffsfonds Ausschüttungen zurückverlangen. In der aktuellen Schifffahrtskrise, die viele Schiffsfonds vor erhebliche wirtschaftliche Probleme stellt, wurden bereits viele Anleger angegangen. Oft werden solche Rückzahlungen im Zusammenhang mit Sanierungsbemühungen und Restrukturierungskonzepten gefordert. Für die Anleger bedeutet das, dass sie Geld in finanziell angeschlagene Schiffsbeteiligungen einzahlen sollen, ohne zu wissen, ob sie ihr Geld jemals wieder sehen.

 

Anleger müssen Rückforderungen nicht tatenlos hinnehmen

 

Anleger können sich wehren! Denn vor der Investition in eine Schiffsbeteiligung mussten sie über die Risiken und die Funktionsweise ihrer Kapitalanlage aufgeklärt werden. Zu diesen Risiken zählt auch die Möglichkeit, dass Ausschüttungen zurückgefordert werden können. Wurden Anleger hierüber nicht aufgeklärt, stehen Schadensersatzansprüche wegen falscher Beratung im Raum. Dann kann Anlegern ein verlustfreier Ausstieg aus ihrem Schiffsfonds ermöglicht werden. Ein Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht kann ermitteln, wie gut die individuellen Chancen auf Schadensersatz sind.

 

Weitere Informationen über Klagemöglichkeiten wegen Rückforderung von Ausschüttungen:

Infoseite Rechtansprüche der Anleger von Schiffsbeteiligungen

 

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