Santander Consumer Bank AG und die SEB AG: Gansel Rechtsanwälte hat Schadenersatzklage wegen Pflichtverletzungen bei der Anlageberatung und Vermögensverwaltung eingereicht

18.07.2012564 Mal gelesen
Berlin, den 18. Juli 2012. Die Kanzlei Gansel Rechtsanwälte vertritt Geschädigte, die Anteile an dem Vermögensverwaltungsfonds Kapitalprotekt Substanz I gezeichnet haben, dessen Anteilsrücknahme seit Anfang des Jahres ausgesetzt ist. Die eingereichte Klage richtet sich sowohl gegen die ursprünglich beratende und das Vermögen verwaltende SEB AG, als auch gegen die Santander Consumer Bank AG. Letztere hat zum 31. Januar 2011 den ausgegliederten Bereich des Privatkundengeschäfts im Wege der Gesamtrechtnachfolge von der SEB AG übernommen.

Der Schadensfall
Unser Mandant schloss bei der SEB AG eine individuelle Vermögensverwaltung mit der Bezeichnung „Portofolio Kapitalerhalt ohne Aktien - mit Kapitalgarantie“ ab. Später empfahlen ihm deren Mitarbeiter, seine Vermögensverwaltung auf einen Vermögensverwaltungsfonds umzustellen, der in einen angeblich sicheren Dachfonds, den SEB Vermögensverwaltungsfonds Kapitalprotekt Substanz I (später: Santander Vermögensverwaltungsfonds Kapitalprotekt Substanz I), investiert.

Im Vertrauen darauf, eine sichere Anlage abzuschließen, bei der keine Gefahr des Substanzverlustes besteht und auf die er jederzeit zugreifen kann, entschied sich unser Mandant, der Empfehlung der Berater zum Kauf der Dachfondsanteile zu folgen. Auch zu mehreren späteren Zeitpunkten überwies er auf Anraten der Bank weiteres zuvor als Tages- oder Festgeld angelegtes Kapital zur Investition in den Dachfonds. Mit Wirkung zum 5. Januar 2012 setzte die Fondsgesellschaft die Rücknahme der Dachfondsanteile aus, so dass das angelegte Vermögen unseres Mandanten seitdem blockiert ist. Wann er seine Fondsanteile veräußern kann und welchen Wert die Antei-le dann noch haben werden, ist unklar.

In dem Klageverfahren werfen wir den Bankberatern vor, unseren Mandanten nicht darüber in Kenntnis gesetzt zu haben, dass sich die gesamte Branche der offenen Immobilienfonds sowohl im Zeitpunkt der Beratungen als auch bereits geraume Zeit davor in einer Krise befand und dass sich deshalb die abstrakt bestehende Gefahr der Aussetzung der Anteilsrücknahme in eine konkret bestehende Gefahr gewandelt hatte. Letzteres war nach unserer Einschätzung für die Bankberater auch ohne weiteres erkennbar, weil zahlreiche Negativmeldungen in der Fachpresse erschienen waren und der Dachfonds sein Sondervermögen selbst zu erheblichen Anteilen in offene Immobilienfonds investiert hatte, deren Anteilsrücknahme zu den Kaufzeitpunkten unseres Mandanten bereits ausgesetzt war; nämlich u. a. in die Fonds SEB Immoinvest, AXA Immoselect, CS EUROREAL und KanAm Grundinvest Fonds. Damit lagen konkrete Anhaltspunkte dafür vor, dass auch die Gefahr der Aussetzung der Anteilsrücknahme des Dachfonds sowie einer sich ggf. anschließenden Liquidation des Dachfonds ex-trem erhöht war. Nach unserer Einschätzung hätte es aufgrund dieser Umstände gar nicht erst zu einer Kaufempfehlung der Bank kommen dürfen.

Der Schadenersatzanspruch
Der Schaden, den wir für unseren Mandanten geltend machen, liegt bereits im Abschluss der durch die fehlerhaften Beratung erworbenen und daher für den Anleger nachteiligen Kapitalanlagen selbst. Warum es später zu einem Wertverfall kam, ist ebenso unerheblich wie spätere - etwaig positive - Entwicklungen. Bestätigt das Gericht unsere Rechtsauffassung, dass eine ordnungsgemäße Beratung nicht erfolgt ist, ist unser Mandant von der Bank so zu stellen, als hätte er die ihm zum Kauf empfohlenen Anlagen niemals erworben.

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