SEB ImmoInvest in der Abwicklung – Was können Anleger tun?

11.07.2012354 Mal gelesen
Der Offene Immobilienfonds SEB ImmoInvest befindet sich aktuell in der Abwicklungsphase.

Damit verbunden haben die Anleger des SEB ImmoInvest bereits die erste Auszahlung i.H.v. 10,25 Euro erhalten. Insgesamt bleibt dem Fondsmanagement fünf Jahre Zeit, den Fonds abzuwickeln bzw. die im Portfolio befindlichen Immobilien zu veräußern und den Erlös an die Anleger nach und nach – wie bereits geschehen - auszuzahlen.

Nach Angaben des Fondsmanagement verfügt der SEB ImmoInvest über ein Immobilienvermögen von rund 6,1 Milliarden Euro. Die erste Auszahlung ist im Juli 2012 erfolgt, welche rund ein Fünftel des Fondsvermögens darstellte. Weitere Ausschüttungen des Immobilienfonds sollen halbjährlich erfolgen. Wie viel die Anleger am Ende der Abwicklungsphase tatsächlich erhalten werden, bleibt abzuwarten. Eine Aussage dazu, wie hoch die nächste Auszahlung je Anteil sein wird, kann vom heutigen Zeitpunkt aus nicht getroffen werden. Abhängig ist dies im Wesentlichen von den durch das Fondsmanagement durchgeführten Immobilienverkäufen.

Warten oder handeln?
Für viele Anleger stellt sich nun die Frage, wie es weiter geht. Entgegen der Teilnahme an einer langwierigen Abwicklungsphase gibt es noch weitere Möglichkeiten, die die Betroffenen nutzen können. Eine Option wäre der Verkauf der Anteile über die Börse. Dies ist jedoch mit anfallenden Gebühren und oftmals deutlichen Abschlägen verbunden. Ein Verkauf auf diesem Wege kann durchaus zu einem Kapitalverlust führen.

Eine weitere Möglichkeit, lediglich mit einem blauen Auge aus der Sache heraus zu kommen, ist die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen. So hat uns eine Vielzahl von Anlegern übereinstimmend berichtet, dass sie bei der Wahl der Kapitalanlage in Bezug auf das Risiko stets auf Sicherheit und eine ständige Verfügbarkeit ihrer Ersparnisse bedacht waren. Über die mit einer Investition verbundenen Risiken, speziell bei Offenen Immobilienfonds, wurden sie regelmäßig nicht aufgeklärt. Ein weiterer oft unbekannter Ansatzpunkt ist die Tatsache, dass Banken, Sparkassen sowie sonstige Berater Rückvergütungen dafür erhalten haben, dass sie den Fonds vermittelt haben. Da hier ein Interessenkonflikt droht, stellt dies eine Tatsache dar, über die man die Anleger hätte aufklären müssen. Im Wesentlichen lässt sich die Kernaussage der von uns vertretenen Anleger daraufhin zusammenfassen, dass sie bei Kenntnis der tatsächlich bestehenden Risiken keinesfalls in den Fonds investiert hätten.

Zusammenfassend ist betroffenen Anlegern zu empfehlen, mögliche Ansprüche durch einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht prüfen zu lassen.

Die IVA Rechtsanwalts AG berät Sie im Zusammenhang mit dem SEB ImmoInvest. Wir prüfen in einer persönlichen Beratung, ob Sie mit Aussicht auf Erfolg Ihre Ansprüche durchsetzen können.

Für weitere Informationen oder Fragen stehen wir Ihnen auf www.iva.ag\ImmoInvest gerne zur Verfügung.

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