Sparkassen - Swaps als Wettgeschäft im globalen Spielcasino?

Sparkassen - Swaps als Wettgeschäft im globalen Spielcasino?
03.06.2012443 Mal gelesen
Immer mehr geschädigte Sparkassen Kunden melden sich mit hohen Verlusten aus Swapverträgen bei der Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH.

Am Anfang dachte man nur die privaten Banken hätten ihre Kunden in das "globale Spielcasino" der Finanzmärkte geschickt. Zwischenzeitlich stellt sich diese Annahme als Trugschluss heraus. Immer mehr durch Swapverträge geschädigte Kunden melden sich bei der Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH mit Sitz in Frankfurt und München. Dazu gehören Kunden der Sparkassen aus ganz Deutschland. Mit im Boot ist meistens die Helaba, als ausführende Bank der Geschäfte.

Gerade bei den Sparkassen sind diese Geschäfte bedenklich. Sparkassenkunden sind meistens extrem konservativ und können deshalb davon ausgehen, dass ihnen ihre Sparkasse entsprechend zu ihnen passende Produkte verkauft. Auffallend ist auc h bei den Sparkassen, dass die schriftliche Unterlagen ausschließlich zur Verharmlosung des Risikos verwendet worden sind.  Bereits der mehrfach benutzte Begriff  "Zinsoptimierung" wird von den Gerichten als irreführend angesehen. Auch bei den Sparkassen war nach dem Prinzip der Deutschen Bank ein negativer Barpreis in die Geschäfte eingearbeitet, so dass die Kunden bereits vor Beginn mit einem erhablichen Minus der Geschäfte kämpfen mussten. Gegenspieler dieser Wettgeschäfte war fast immer die Bank selbst, so dass der Verlust des Kunden der Gewinn der Bank ist.

Rechtlich hingegen halten diese Geschäfte nicht Stand. Gerichte in ganz Deutschland bis hin zum Bundesgerichtshof sind sich einig. Hat die Bank oder Sparkasse Swapverträge verkauft, ist es zwingend erforderlich, dass die Kunden darauf hingewiesen werden, dass sie an einem Glücksspiel teilnehmen. Hat die Bank oder Sparkasse dies nicht beachtet, kommt es zur Rückabwicklung.

Im Ergebnis müssen die Kunden die sich gegen ihre Bank oder Sparkasse zur Wehr setzen den Verlust am Ende nicht tragen und bekommen die geleisteten Zahlungen zurück erstattet.

Betroffenen Kunden wird daher dringend angeraten, ihre vorhandenen und bereits abgelaufenen Verträge durch einen spezialisierten Rechtsanwalt prüfen zu lassen.