Unicredit HypoVereinsbank lässt Swap-Urteil erneut rechtskräftig werden

Unicredit HypoVereinsbank lässt Swap-Urteil erneut rechtskräftig werden
23.11.20111112 Mal gelesen
Die Unicredit hat erneut ein verlorenes Verfahren vor dem LG München I vom 12. Oktober 2011wegen der Empfehlung zum Erwerb eines CCS rechtskräftig werden lassen.

Am 12. Oktober 2011 hat das LG München I die Unicredit HypoVereinsbank AG erneut  wegen der fehlerhaften Beratung zum Thema Cross Currency Swap zur Rückabwicklung verurteilt. Die Klägerin, welche durch Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarkrtecht Michael A. Leipold vertreten worden ist, machte geltend nicht über das unendliche Risiko der Anlage aufgeklärt worden zu sein. Dies konnte zum wiederholten Male in diesem Verfahren nachgewiesen werden. Auch die Zeugenaussagen der Bankmitarbeiter bestätigen kein anderes Bild des Sachvortrages.

Der Einwand der Bank das BGH Urteil vom 22. März 2011 gegen die Deutsche Bank in Bezug auf einen getätgten Spread Ladder Swap wäre nicht vergleichbar, wies die zuständige Richterin zurück.

Zwischenzeitlich hat das LG München I auch in einem weiteren vernichtenden Urteil gegen die HypoVereinsbank wegen einem Cross Currency Swap klargestellt, dass das WphG nicht anwendbar ist, weil es sich um Wettverträge handelt. Der Einwand der Verjährung, welche die HypoVereinsbank in der Vergangenheit immer erhoben hat, ist somit auch zum Nachteil der Bank entschieden worden.

Nach dem die HypoVereinsbank zum wiederholten Male erstinstanzliche Urteile in Sachen Swaps hat rechtskräftig werden lassen, muss der Bank eine gewisse Hinhaltetaktik unterstellt werden, so Rechtsanwalt Leipold. Betroffenen Anlegern wird daher empfohlen, Ihre Unterlagen von einem spezialisierten Rechtsanwalt prüfen zu lassen.