LG Stuttgart verurteilt HypoVereinsbank erneut wegen Zins-Währungs Swaps zu Schadenersatz

25.07.20111331 Mal gelesen
Sind CCS Geschäfte seitens der HypoVereinsbank vor Gericht nicht haltbar?

Mit Urteil vom 12. Juli 2011 hat das LG Stuttgart die HypoVereinsbank wieder wegen CCS Geschäften zum Schadenersatz verurteilt. In diesem Verfahren wurde offengelegt, dass die HypoVereinsbank einen "anfänglichen negativen Marktwert" in dieses Cross Currency Geschäft einstrukturiert hat.

Gem. BGH Urteil aus März 2011 hätte die Bank Ihre Kunden darüber aufklären müssen. Durch diesen negativen Marktwert war es der Bank möglich, sich schadlos aus diesen Geschäften durch Hedge Geschäfte zu verabschieden und selbst ihre Gewinnmarge sofort zu sichern.

Dieses Urteil ist ein weiterer Meilenstein für geschädigte Kunden der Unicredit HypoVereinsbank die offensichtlich eine Vielzahl von Kunden diese Art von Geschäften verkauft hat.

Betroffenen Anlegern wird empfohlen sich an einen spezialisierten Rechtsanwalt zu wenden, um entsprechende Rechtsberatung zu dieser Art von Geschäften zu erhalten.