Fremdwährungsdarlehen bei fremdfinanzierten Kapitalanlagen können Schadenersatzansprüche für die Anleger begründen

21.06.2011709 Mal gelesen
Berlin, den 21. Juni 2011. Fremdwährungsdarlehen sind hochriskante Währungswetten, die nicht nur private Eigenheimfinanzierungen torpedieren, sondern auch Anleger von Kapitalanlagen erheblich schädigen können.

Eigenheimfinanzierung mittels Fremdwährungsdarlehen
Vor einigen Jahren galt es als besonders clever, Eigenheimfinanzierungen mittels eines Fremdwährungsdarlehens zu realisieren. Meist geschah dies in Schweizer Franken, da seinerzeit die Zinsen in der Schweiz nur etwa halb so hoch waren wie in Deutschland und der Euro-Kurs nach oben ging. Doch mit der Euro-Schwäche erwies sich das Fremdwährungsdarlehen als denkbar schlechte Entscheidung. Diese äußerst riskante Währungswette führte bei denen, die nicht über genügend Kapital verfügen, um die nunmehr oft ganz erheblich steigenden Belastungen zu tragen, schlimmstenfalls zum Verlust der Immobilie.

Kapitalanlagen und Fremdwährungsdarlehen
Aber nicht nur private Immobilienkäufer und „Häuslebauer“ leiden gegenwärtig unter den inzwischen belastenden Fremdwährungsdarlehen, zu denen ihnen Banken und freie Kreditvermittler geraten haben. Auch viele Investoren von Kapitalanlagen haben ihre Projekte nicht nur mit den Anteilen ihrer Anleger finanziert, sondern ebenfalls auf  Fremdwährungsdarlehen bei der Innenfinanzierung zurückgegriffen. Wenn sich die Risiken dieser Finanzierung heute realisieren und die Kapitalanlage in eine Schieflage gerät, weil die Darlehensbelastung eine ungeahnte Höhe erreicht, stellt sich für die Anleger die Frage, wie sie für sich Schaden abwenden können.

Kapitalanlagen zur Altersvorsorge
Viele Kapitalanlagen werden damit beworben, dass sie zur Altersvorsorge geeignet seien. Im Vertrauen auf diese Zusicherung in den einschlägigen Werbematerialien sowie im Beratungsgespräch mit dem Vermittler der Anlage kommen dann die Verträge zustande. So wurden auch Kapitalanlagen zur Altersvorsorge vermittelt, bei denen die Fremdfinanzierung über die scheinbar so lukrativen Fremdwährungsdarlehen einkalkuliert wurde. Die erheblichen Risiken, die damit für ihren Fonds oder ihre Unternehmensbeteiligung verbunden sind, wurden in der Anlageberatung oft verschwiegen, heruntergespielt oder den Anlegern nicht verständlich erläutert.

Schadenersatzanspruch bei Fremdwährungsdarlehen
Die Rechtsprechung ist in Sachen Kapitalanlagen zur Altersvorsorge eindeutig. Der Bundesgerichtshof hat hier die Prämisse gesetzt, dass nur dann einen Geldanlage zur Altersvorsorge geeignet ist, wenn es bei ihr zu keinen Verlusten kommen kann. Anlagen, die auf Kurs- und Zinsentwicklungen spekulieren, und sei es nur durch eine Bemischung von Fremdwährungsdarlehen bei der Finanzierung, gehören eindeutig nicht dazu. Deshalb haben Anleger, deren Altersvorsorgemodell ein Fremdwährungsdarlehen enthält und dadurch Schaden genommen hat, gute Chancen auf Schadenersatz.

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