Banken setzen Swap-Kunden immer mehr unter Druck

10.05.2011492 Mal gelesen
Betroffene Anleger von Verlustgeschäften mit Swaps werden immer öfters durch die beratende Bank unter Druck gesetzt und dazu gedrängt Auflösungsvereinbarungen zu unterschreiben

In den vergangenen Wochen melden sich immer mehr Bankkunden bei der Rechtsanwaltskanzlei Leipold & Coll. die von ihrer Bank unter Druck gesetzt werden Verluste aus gescheiterten Swap Geschäften zu realisieren und gleichzeitig Haftungsverzichtserklärungen zu unterschreiben.

Betroffenen Kunden wird dringend davon abgeraten, solche Vereinbarungen zu unterschreiben. Nach der derzeitigen Rechtsprechung durch BGH, OLG Stuttgart und LG München bestehen für Swap-Geschädigte gute Chancen den entstandenen Schaden auf die Bank abzuwälzen.

Eine Haftungsfreistellung der Bank ist daher auf keinen Fall bei ähnlich gelagerten Fällen anzuraten.

Übergebene Unterlagen sollten durch einen Rechtsanwalt im Vorfeld geprüft werden, um später nicht auf dem entstandenen Schaden sitzen zu bleiben.